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Sebnitz

Pilotprojekt für Langenwolmsdorfs Mitte

Am Dorfzentrum in dem Stolpener Ortsteil wird schon seit Längerem gearbeitet. Jetzt soll das Potenzial des gesamten Areales erschlossen werden.

Auf der einen Seite die Schule, genau gegenüber die Turnhalle. Was aus dem Areal in Langenwolmsdorf noch alles werden kann, soll eine Studie zeigen.
Auf der einen Seite die Schule, genau gegenüber die Turnhalle. Was aus dem Areal in Langenwolmsdorf noch alles werden kann, soll eine Studie zeigen. © Steffen Unger

Mit dem Bau der gemütlichen Sitzecke vor der Turnhalle und der Bushaltestelle hat die Umgestaltung von Langenwolmsdorfs Mitte begonnen. Ein richtiges Dorfzentrum gab es in dem Ort bislang nicht. Deshalb haben die Einwohner damals auch selbst mit Hand angelegt und sich ein Kleinod geschaffen. Die Stadt Stolpen hat damals 25.000 Euro investiert. Das ist nun zehn Jahre her. Zeit, wieder an Langenwolmsdorfs Mitte zu arbeiten.

Das Potenzial, hier auch für die Zukunft einiges zu entwickeln ist auf jeden Fall da. Und die Stadt darf dafür einen Zuschuss aus dem Leader-Programm nutzen. 34.000 Euro wurden bewilligt. Die Stadt selbst hat 50.000 Euro in den Haushaltsplan eingestellt. "Der gesamte Bereich ist hoch interessant für die weitere Entwicklung von Langenwolmsdorf", sagt Stolpens Bürgermeister Uwe Steglich (FDP). Immerhin befindet sich in dem gesamten Komplex noch die Turnhalle für den Vereins- und Schulsport, die Kindertagesstätte, die Grundschule und gleich dahinter der Sportplatz. Und es gibt auch jede Menge Parkplätze im Areal und genau gegenüber. 

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Gebaut wir allerdings nicht sofort. Die Stadt Stolpen lässt derzeit den Standort untersuchen, um weitere Potenziale herauszuarbeiten. Am Ende der Studie soll dann diskutiert werden, wie das Areal am besten für die Zukunft aufgestellt werden kann, was machbar ist und was nicht. Sicher ist, wenn gebaut wird, dann steht die energetische Sanierung im Vordergrund. Der Komplex verfügt zwar über eine Heizungsanlage. Aber diese ist inzwischen schon wieder veraltet.

Im Fokus der Untersuchung stehen vor allem die Grundschule und das davor gelagerte Gebäude der alten Schule von Langenwolmsdorf.  Bei einem Umbau oder Erweiterung des Komplexes stehen dann die Kapazitäten von Grundschule, Hort und Kindertagesstätte mit im Fokus. So wird die Grundschule in Langenwolmsdorf derzeit noch einzügig geführt. Mit der Studie soll geprüft werden, ob die Schule nicht auch auf zweizügig erweitert werden kann. Platz wäre allemal. Und schon jetzt steht fest, dass die Basaltus-Grundschule in Stolpen dauerhaft zweizügig bleiben wird. Platz für neue Kapazitäten gibt es dann nur noch in Langenwolmsdorf.

Noch ist das letzte Wort in Sachen Umgestaltung Dorfzentrum nicht gesprochen. Ganz am Anfang steht nun erstmal die Standortuntersuchung. Die Ergebnisse sollen Anfang nächsten Jahres  vorliegen.

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