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Pirna

Pirna spart 35000 Euro an Energie

Vor zwei Jahren hat die Stadt ein Energie-Management eingeführt. Zunächst oft belächelt, zahlt es sich aus, sagt das Rathaus.

Auch die Heizungsanlagen wurden an die Nutzungszeiten angepasst.
Auch die Heizungsanlagen wurden an die Nutzungszeiten angepasst. © Symbolbild: dpa

Seit Juni 2017 arbeitet ein Team bei der Stadtverwaltung Pirna an einem kommunalen Energiemanagement: In allen städtischen Objekten soll Energie eingespart werden. Das Team besteht aus einem Energiemanager, einem Techniker und Mitarbeitern des Gebäudemanagements, die mit dem Klimaschutzmanager der Stadt zusammenarbeiten. Was bringt dieser Aufwand für ein Ergebnis?

Bisher habe das Energieteam den Betrieb von acht kommunalen Gebäuden optimiert, erklärt Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin – darunter die Stadtbibliothek, das Rathaus, die Stadthäuser der Stadtverwaltung, die Grundschule Zehista und die Grundschule Graupa, die Sporthalle Sonnenstein, die Sporthalle auf der Seminarstraße 11 sowie das Vereinsgebäude auf der Hohen Straße 1. Vor allem seien die Heizungs- und Elektroanlagen an die tatsächlichen Nutzungszeiten angepasst worden, erläutert die Stadtsprecherin. Es gibt nun unter anderem Sommer- und Winterumschaltungen, Zeitprogramme wurden an die tatsächlichen Nutzungszeiten der Objekte angepasst, die Temperatureinstellungen der Anlagen optimiert. Zudem seien die Hausmeister geschult worden, wie sie Energie einsparen können.

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„Dadurch konnte das Energieteam in drei kommunalen Objekten Einsparungen bei Wärme-, Strom und Wasserverbrauch in Höhe von bis zu 15 Prozent erreichen“, rechnet die Stadtsprecherin vor. „Ein wesentliches Augenmerk legte das Team außerdem darauf, die Nutzer der Gebäude für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren.“ So haben sie mit der Energie-AG an der Grundschule Graupa zusammengearbeitet, an den Projekttagen im Schiller-Gymnasium teilgenommen und einen Energie-Aktionstag in der Stadtverwaltung organisiert.

Die Summe der so eingesparten Energiekosten im Jahr 2018 gegenüber dem Referenzjahr 2016 betragen laut Stadt circa 35 000 Euro. Und Pirna will den Energieverbrauch weiter optimieren. Weitere sieben kommunale Objekte sollen ab der kommenden Heizperiode in die Analysen des Energieteams einbezogen werden. Somit setzt die Stadt bis Mitte 2020 in insgesamt 15 kommunalen Objekten Energiespar-Maßnahmen um. Unter anderem sollen Pumpen in der Sporthalle Sonnenstein sowie in den Grundschulen Graupa und Neundorf erneuert, weitere Hausmeister geschult und Schulenergieprojekte gestartet werden. Die Stadt möchte überdies in drei Grundschul-Sporthallen die Beleuchtung auf LED-Technik umrüsten. (SZ)

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