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Pirna

„Pirna tanzt“ muss improvisieren

Bei der Veranstaltung gab es diesmal Schwierigkeiten mit der Bestuhlung der Herderhalle. Fast hätte es eine Absage gegeben.

Kerstin Hahn und Achim Hobl vom TC Rot-Gold Würzburg traten bei der Deutschen Tanzsport-Meisterschaft der Senioren im Rahmen von „Pirna tanzt“ auf. © Daniel Förster

Tanzvorführungen, Turniertänze und gemeinsamer Schwof für jedermann: Am 22. und 23. März erlebte die Stadt wieder eine tolle Veranstaltung „Pirna tanzt“. Doch diesmal hätte auch alles ausfallen können, denn kurz vor Beginn des ersten Tanz-Events lagen beim Veranstalter, dem Pirnaer Tanzclub Silberpfeil, die Nerven blank. Der Verein hatte die Herderhalle mit Tischen, Stühlen und Tanzfläche eingerichtet, als von der Stadtverwaltung die Nachricht kam: So geht das alles nicht.

Nach SZ-Informationen standen die Tische zu eng, Fluchtwege waren nicht gewährleistet. Für den Verein kam diese Nachricht völlig überraschend, hatte es doch in den Jahren zuvor keine Probleme oder Hinweise seitens der Stadt gegeben. Auf Nachfrage bestätigt die Stadt „Sicherheitsbedenken“.

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Für die Herderhalle gebe es eine Baugenehmigung, die zwei Bestuhlungspläne beschreibt, erklärt Stadtsprecher Thomas Gockel: einen mit Stuhlreihen, einen mit Tischen. Letzterer gelte für Veranstaltungen wie „Pirna tanzt“. „Offensichtlich hat man die Auflagen bei der Tischbestuhlung in der Vergangenheit etwas lax gehandhabt“, erklärt Thomas Gockel. Die verantwortliche Hausmeisterfirma habe in diesem Jahr genauer hingeschaut, sodass es relativ kurzfristig Veränderungen beim Aufstellen der Tische und Stühle gegeben habe.

Für den Tanzclub war die Veränderung offenbar so dramatisch, dass der Kartenvorverkauf gestoppt wurde. Der Ärger war groß, hat sich inzwischen aber gelegt. „Wir mussten die Tische aufgrund der Auflagen diesmal etwas anders stellen“, bestätigt Frank Hering, Vorsitzender des Tanzsportclubs Silberpfeil. Der Verein ist Organisator von „Pirna tanzt“. Letztlich habe man aber trotzdem eine absolut gelungene Veranstaltung durchführen können. Am Freitag kamen 180 Gäste und am Sonnabend sogar 200 Besucher.

Um eine generelle Lösung für das Problem zu finden, haben sich jetzt Vertreter der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP), der Feuerwehr und Mitarbeiter der Stadtverwaltung an einen Tisch gesetzt. Die KTP betreibt die Herderhalle. Konkrete Ergebnisse liegen aber noch nicht vor, sagt Gockel.

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