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Pirna

Pirna unterstützt Roma-Kinder in Decin

Die SPD-Arbeitsgruppe "Euroregion Elbe-Labe" spendet 1.500 Euro für das Kinderfest, dass wegen Corona allerdings erst später stattfindet.

Kinderfest im Deciner Roma-Zentrum: Wegen Corona wird es im Juli nachgeholt.
Kinderfest im Deciner Roma-Zentrum: Wegen Corona wird es im Juli nachgeholt. © privat

Die Pirnaer SPD-Arbeitsgruppe "Euroregion Elbe-Labe" unterstützt auch in diesem Jahr das  Deciner Roma-Zentrum "Kamarad" finanziell. Vom Spendenkonto, dass beim Verein "Impreuna" angesiedelt ist, überwies die Arbeitsgruppe 1.500 Euro für das diesjährige Kinderfest. Das Geld war dank zahlreicher Sponsoren zusammengekommen. Miroslav Grajcar, Leiter des Roma-Zentrum, zeigte sich hoch erfreut über die Spende. "Unser Team wird alles gut vorbereiten und sich für die Kinder etwas Besonderes nach Corona einfallen lassen", sagt. 

Das Kinderfest war wie immer ursprünglich für den 1. Juni geplant, konnte jedoch wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht stattfinden. Dieser Umstand entmutigte jedoch Grajcar sowie den Pirnaer Arbeitsgruppen-Koordinator nicht. Beide verständigten sich kürzlich auf einen neuen Termin. Demnach soll das Kinderfest im Deciner Stadtteil Boletice nad Labem am 10. Juli nachgeholt werden. 

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Die SPD-Arbeitsgruppe und der Deciner Roma-Verein "Indigo" kooperieren bereits seit 15 Jahren, die Pirnaer unterstützen den Verein in Pirnas Partnerstadt bei mehreren Projekten. So sammelt die Arbeitsgruppe alljährlich Spenden für ein integratives Ferienlager. Dabei fahren Roma-Kinder und tschechische Kinder für eine Woche gemeinsam in ein Feriencamp. "Dieses Ferienlager ist stets ein wichtiger Impuls dafür, die Roma-Kinder zu integrieren", sagt Grajcar. Im vergangenen Jahre waren erstmals auch deutsche Kinder vom Verein "Naturfreunde Sachsen" mit ins Ferienlager gefahren.

Zudem hatten die Arbeitsgruppe und der Pirnaer Verein im vergangenen Jahr die Ausstellung "Geschichte, Genozid und Aufbruch der Roma in die Mehrheitsgesellschaft in Böhmen und Mähren" initiiert, die im "Haus der nationalen Minderheiten" in Prag zu sehen war.

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