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Die Döner-Connection von Pirna

Ein neuer Imbiss hat auf dem Sonnenstein eröffnet. Der Inhaber ist kein Unbekannter. Auch sein Bruder nicht.

Das "Yaylak Kebab Haus 2" hat vor Kurzem auf dem Sonnenstein in Pirna eröffnet.
Das "Yaylak Kebab Haus 2" hat vor Kurzem auf dem Sonnenstein in Pirna eröffnet. © Norbert Millauer

Der Rundgrill mit saftigem Fleisch, gespickt mit Tomaten und Zwiebeln, dreht sich auf dem Sonnenstein. Genauer gesagt in der Remscheider Straße 1b in Pirna. Am Standort hat das "Yaylak Kebab Haus 2" vor Kurzem eröffnet. Davor war hier eine Filiale der Landbäckerei Schmidt ansässig. Sie zog in den neuen Rewe-Einkaufsmarkt schräg gegenüber.

Was auf der Speisekarte des neuen Döner-Ladens steht? Die Klassiker: Döner, Dürum Pizza, Pide. Lust auf vegetarisch? Kein Problem: Salate in allen Variationen und Käseteigtaschen sind ebenfalls gelistet. Die Eröffnungsrabatte sind zwar schon passé, aber es gibt wöchentliche Angebote auf einzelne Speisen.

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Sofern es denn die Inzidenzzahlen wieder zulassen, bietet das Lokal im Innenraum neun Sitzplätze und draußen rund 20 Außenplätze.

Bekannt in der Gastro-Szene

Inhaber der Neueröffnung ist Fedli Acioglu, kein Unbekannter in der orientalischen Gastro-Welt von Pirna. Er betreibt bereits seit 17 Jahren das "Yaylak-Döner-Restaurant" in der Breiten Straßen in der Pirnaer Innenstadt. "Ich habe das neue Kebab-Lokal auf dem Sonnenstein eröffnet, weil dort viele Menschen ohne Auto sind. So haben sie jetzt einen Imbiss vor der Haustür. Das ist praktisch. Unser neues Lokal wird gut angenommen", sagt Acioglu.

Die Döner-Brüder von Pirna

Eine Familie, ein Unternehmen: Fedlis Bruder, Sükrü Acioglu, besitzt das Döner-Geschäft "Melisa" in der Rosa-Luxemburg-Straße, sowie den Istanbul-Grill in der Dohnaischen Straße. Spötter, mit einem wohlwollenden Augenzwinkern, behaupten bereits unter vorgehaltener Hand, dass sich die Dohnaische Straße zu einer "Dönerischen Straße" verwandelt. Denn auch andere Döner-Imbiss-Läden haben dort eröffnet.

Woher kommt der Name "Yaylak"?

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Der Unternehmer Fedli Acioglu selber stammt aus der Türkei, er ist Kurde. Auf diese Herkunftsbezeichnung legt er großen Wert. Seit 1995 lebt er in Deutschland, in Dresden. 2005 zog er nach Pirna, um sich hier in der Gastronomie-Szene selbstständig zu machen. Übrigens: Der Name Yaylak stammt von einem kleinen Ort in der Ost-Türkei, wo Fedli Acioglu geboren wurde.

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