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Pirna hat einen neuen Biergarten

Wo früher eine Brache war, können Gäste heute gemütlich sitzen und ein kühles Helles zischen. Blick auf die Elbe und die Stadtbrücke inklusive.

Der neue Biergarten an der Rudolf-Renner-Straße in Pirna hat bislang nur am Wochenende geöffnet. Das wird sich ab dem 1. Juli ändern.
Der neue Biergarten an der Rudolf-Renner-Straße in Pirna hat bislang nur am Wochenende geöffnet. Das wird sich ab dem 1. Juli ändern. © Daniel Schäfer

Der Standort ist optimal. Direkt am Radweg mit Blick auf die Elbe. Seit dem Wochenende hat ein neuer Biergarten an der Rudolf-Renner-Straße, Ecke Pratzschwitzer Straße, in Copitz geöffnet. Betreiber und Inhaber ist René Reich, den man durchaus in der Pirnaer Gastro-Szene kennt. Bereits seit 2001 besitzt er die Sportbar Max an der Hauptstraße, ebenfalls in Copitz.

Insgesamt 65 Gästen finden Platz auf dem Areal. Geöffnet ist vorerst nur am Wochenende von Freitag bis Sonntag in der Zeit von von11 bis 21 Uhr. Ab dem 1. Juli kann man dann auch werktags ein Bierchen hier trinken. Mit der bisherigen Resonanz ist René Reich sehr zufrieden. "Am Wochenende machten viele Radfahrer hier einen Stopp. Ich hoffe, dass auch die Anwohner ab dem 1. Juli zu uns finden, um hier ihr Feierabendbier zu trinken", sagt der Unternehmer aus Dresden.

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Langos, Bratwurst und Fischsemmeln

Dabei fließt nicht nur Gerstensaft, sondern es gibt auch Softgetränke sowie Mixgetränke. Wer jetzt auf einen Sundowner oder eine Bloody Mary spekuliert, wird allerdings enttäuscht. Klassische Cocktails sind nicht im Angebot. "Das geht schlecht für einen Biergarten", sagt der Fachmann.

Was geht ist ein deftiges Speiseangebot. Zur Auswahl stehen Langos, Bratwurst, Steaks, Fischbrötchen sowie Currywurst und Wiener. Später soll die Speisekarte erweitert werden. "Aber dafür muss erst der Küchentrakt gebaut werden", erklärt Reich. Geplant ist dann auch der Verkauf von Eisspezialitäten.

Bombe traf Wohnhaus

Das Grundstück hatte der Dresdner bereits im vergangenen Jahr gekauft und sich zuvor im Pirnaer Stadtarchiv schlau gemacht. Denn bis 1950 stand auf dem Gelände ein festes Wohnhaus, das allerdings bei dem letzten Angriff auf Pirna im Zweiten Weltkrieg von einer Bombe getroffen wurde. "Es war dann eher ein Schandfleck und wurde deshalb abgerissen", berichtet Reich. Später wurde ein Gartenhaus auf dem Areal errichtet, das immer noch steht, aber stark sanierungsbedürftig ist.

René Reich hat bereits einen Bauantrag bei der Stadtverwaltung gestellt. Er plant, dieses Gebäude zu einer modernen Küche umzubauen. Um den Biergarten am Standort zu errichten, ließ Reich unter anderem das hochgewachsene Gestrüpp entfernen, das Areal mit Kies aufschütten und einen neuen Zaun errichten.

In den nächsten Wochen werden noch neue Möbel angeliefert, nämlich feste Tische und Stühle. Derzeit nehmen die Gäste an mobilen Biertischgarnituren Platz. Drei Angestellte arbeiten in dem Biergarten in Copitz.

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