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Geld für Schwanengehege in Graupa

Der Neubau am Schlossteich soll im nächsten Jahr beginnen. Eingesetzt werden ganz besondere Vögel.

Im kommenden Jahr sollen wieder Schwäne auf dem Graupaer Schlossteich schwimmen.
Im kommenden Jahr sollen wieder Schwäne auf dem Graupaer Schlossteich schwimmen. © Foto: Daniel Schäfer

Gute Nachrichten für Graupa: Der Fördermittelbescheid für den Neubau des Schwanengeheges am Schlossteich in Höhe 18.000 Euro aus dem Leader-Programm ist bei der Stadtverwaltung Pirna eingetroffen. "Damit kann die Gesamtbaumaßnahme in Höhe von 28.000 Euro realisiert werden", sagt Rathaussprecher Thomas Gockel. Die finanziellen Eigenanteile bringt der Verein Pro Graupa auf. Dazu hatte der Verein in diesem Jahr zu einer Spendenaktion aufgerufen und war überaus erfolgreich.

Das Projekt soll im nächsten halben Jahr realisiert werden. Im Moment bereitet die Verwaltung die Ausschreibungen vor.

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Tiere kommen von der Ostsee

Bereits im vergangenen Jahr hat die Pirnaer Verwaltung die Planungen für ein neues Schwanengehege ausgearbeitet, damit lebende Schwäne eingesetzt werden können. Das Konzept sieht eine eingezäunte Grünfläche östlich des Teiches vor. Diese Fläche muss eine Überdachung haben, damit im Fall der Vogelgrippe die Tiere in Quarantäne genommen werden können. Außerdem wird eine Art Aufstiegstreppe für die Schwäne von der Wasserfläche zur Grünfläche angelegt. Die Schwanenburg für den Nestbau steht bereits auf dem Areal.

Eingesetzt werden flugunfähige Tiere. Mit der Wildvogelauffangstation auf Hiddensee, wo solche Tiere abgegeben werden, hat Graupas Ortsvorsteher Gernot Heerde bereits Kontakt aufgenommen. "So bekommen diese Schwäne bei uns dann ihr Gnadenbrot."

Schwanenfrau Elsa verfängt sich im Zaun

Heerde betont, dass seit 1933 Schwäne auf dem Schlossteich gehalten werden. Zuletzt wurden vor knapp acht Jahren Jungschwäne auf dem Graupaer Teich ausgesetzt. Mit tragischem Ende. 2013 starb Schwanenfrau Elsa, nachdem sie sich bei Flugversuchen im Zaun des Schlossteiches verfangen und sich die Flügel verletzt hatte.

Ihr Bruder Gottfried war bereits kurz nach dem Einsetzen der beiden Tiere tot im Schwanenhäuschen aufgefunden worden. Wahrscheinlich war er an einer Infektion verendet. Das Jungschwäne-Geschwisterpaar stammte damals aus Neustadt. Seither ziehen nur noch Plastikschwäne ihre Bahnen auf dem Teich - dabei ist der Schwan das Wappentier von Graupa.

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