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Graupa: Hier fehlt ein sicherer Fußweg

Der neue Penny-Markt an der Kastanienallee wird in Kürze eröffnet. Einige unmittelbare Nachbarn haben aber ein Problem. Eine Lösung ist in Sicht.

Viele Bewohner des Diakonie-Altenzentrums in Graupa freuen sich auf die Eröffnung des Penny-Marktes in unmittelbarer Nähe. Aber es gibt keinen durchgängigen Fußweg an der Straße vom Heim bis zum neuen Markt.
Viele Bewohner des Diakonie-Altenzentrums in Graupa freuen sich auf die Eröffnung des Penny-Marktes in unmittelbarer Nähe. Aber es gibt keinen durchgängigen Fußweg an der Straße vom Heim bis zum neuen Markt. © Daniel Schäfer

Viele Graupaer freuen sich, dass am 17. Juni der neue Penny-Markt an der Kastanienallee im Gewerbegebiet von Graupa eröffnet. Mit von der Supermarkt-Partie sind jeweils eine Filiale des Dürrröhrsdorfer Fleischers und der Bäckerei Wippler. So wird es künftig auch möglich sein, vor Ort einen deftigen Leberkäse, ein Stück Kuchen und einen leckeren Kaffee zu genießen. Gemütliche Sitzplätze sind vorgesehen.

Unebener Schleichweg durch ein Wäldchen

Auch die Bewohner des benachbarten Altenzentrums Graupa der Diakonie Pirna warten gespannt auf die Eröffnung. Zu der Einrichtung gehören das Pflegeheim, das Betreute Wohnen und eine Kurzzeitpflege. Das Zentrum liegt nur circa 150 Meter von dem neuen Einkaufsmarkt entfernt, aber die Bewohner haben dennoch ein Problem. "Es gibt für sie leider keine Möglichkeit, gefahrlos ohne Pkw zum neuen Markt zu kommen. Zwar existiert ein Schleichweg durch ein Waldstück, der für gehbehinderte ältere Menschen jedoch gefährlich ist, weil nicht barrierefrei", berichtet eine aufmerksame Leserin von Sächsische.de. Aus ihrer Sicht fehlt ein durchgängiger Fußweg von dem Altenzentrum bis zur Einmündung zum Penny-Markt.

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Raser an der Straße

Diesen Aspekt hat auch Torsten Göbel im Blick. Er ist der Leiter des Altenzentrums. "Der Weg durch das Wäldchen ist nicht tauglich für Rollatoren und endet mit einer hohen Kante zur Straße. Ohne Hilfe könnten die Senioren auf dieser Strecke nicht zum neuen Einkaufsmarkt gelangen", stellt er fest. Die Alternative? "Entlang der Kastanienallee, also an der Straße. Aber das ist keine echte Lösung, weil die Straße stark befahren ist. Viele halten sich auch nicht an das Tempolimit, und es gibt keinen Fußweg", fast Göbel zusammen.

Lösung in Sicht

Gernot Heerde, Ortsvorsteher von Graupa, kennt das Problem und hat die Lösung bereits in petto. "Ein behindertengerechter Weg durch das Wäldchen soll noch in diesem Jahr ausgebaut werden. Die Stadtverwaltung Pirna ist informiert."

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