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Graupa pocht auf neue Bushaltestelle

Der Ortschaftsrat plädiert für eine Station am neuen Pennymarkt. Doch so richtig gut sieht es dafür nicht aus.

Ein Bus fährt durch Graupa; leider hält er aber nicht am neuen Pennymarkt.
Ein Bus fährt durch Graupa; leider hält er aber nicht am neuen Pennymarkt. © Archivbild: Daniel Schäfer

Der neue Pennymarkt am Kirchweg ist seit der Eröffnung vor knapp einer Woche gut frequentiert. Nicht nur Graupaer kaufen hier ein, sondern auch Kunden aus den umliegenden Ortschaften. Wer allerdings kein Auto hat, hat ein kleines Problem, denn mit den öffentlichen Bussen ist der neue Supermarkt nicht direkt zu erreichen. Das sieht auch Andreas Richter aus Graupa so. "Hier fehlt eindeutig eine Bushaltestelle ", sagt er.

Nächster Halt rund 400 Meter entfernt

Unterstützung bekommt er von dem Ortschaftsrat Graupa, der sich ebenfalls schon mit diesem Problem befasst hat. "Die nächste Bushaltestelle für die Kunden des Pennymarktes ist die Haltestelle Borsbergstraße. Sie ist aber rund 400 Meter vom Markt entfernt", sagt Graupas Ortsvorsteher Gernot Heerde. Der Ortschaftsrat will an dem Thema dranbleiben und sich weiterhin für einen Busstopp am Standort stark machen.

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So richtig gut sieht es allerdings nicht aus, weiß Heerde. "Denn die Linienführung des Öffentlichen Personennahverkehrs verläuft nicht am Pennymarkt und müsste folglich verändert werden."

Durchgehende Linie bis zum Schillerplatz gewünscht

Überhaupt bewegt die Ortschaft Graupa das Thema Bushaltestellen und Nahverkehr. Der Verkehrsentwicklungsplan von Pirna sieht vor, eine große Linie von Pirna über Graupa nach Pillnitz einzurichten. "Das wäre dann die Zusammenlegung der jetzigen Linie G/L und der Linie 83", erklärt Heerde. Eine weitere Linie führt von Bonnewitz über Graupa nach Pirna.

Der Umsteigeplatz wäre dann am Tschaikowskiplatz in Graupa, wo die Bushaltestelle ausgebaut werden müsste. "In diesem Zusammenhang ist unser Wunsch, dass die neue große Linie von Pirna über Graupa nach Pillnitz nicht in Pillnitz endet, sondern weiterfährt bis zum Schillerplatz in Dresden. Sonst müssten die Fahrgäste aus Bonnewitz, also auch die Erzieher der dortigen heilpädagogischen Schule, zweimal umsteigen, wenn sie nach Dresden fahren, nämlich einmal am Tschaikowskiplatz und dann erneut in Pillnitz", sagt Heerde. Der Ortschaftsrat wird sich für eine durchgehende Linie bis nach Dresden einsetzen.

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Generell begrüßt Heerde jedoch die geplante Veränderung des Verkehrsentwicklungsplanes. "Er ist ein Fortschritt für Graupa", so seine Einschätzung. Der Stadtentwicklungsausschuss Pirna hat bereits dem Plan zugestimmt; für die Durchsetzung ist das Landratsamt zuständig.

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