merken
PLUS Pirna

Berggießhübel: Wer zieht ins Sächsische Haus?

Das markante Gebäude in Berggießhübel ist versteigert. Die Stadt hofft trotz Käufer aus einer anderen Branche auf eine gastronomische Nutzung.

Vom Hotel zum Pflegedienst? Das Berggießhübler Hotel "Sächsisches Haus" ist versteigert.
Vom Hotel zum Pflegedienst? Das Berggießhübler Hotel "Sächsisches Haus" ist versteigert. © Karl-Ludwig Oberthür

Die Versteigerung des leerstehenden ersten Hauses am Platz in Berggießhübel war ein gutes Zeichen. Gekauft wurde es für 450.000 Euro von einem Pflegedienst, sagt Bürgermeister Thomas Peters (CDU). An einen Vertreter dieser Branche war das Hotel bereits verkauft worden, es hatte sich aber nie etwas in dieser Richtung getan. Peters hofft nun trotz der gastronomiefernen Branche auf eine solche weitere Nutzung, wenigstens teilweise. In diesem Zusammenhang steht auch die Frage nach dem Saal.

  • Jeden Abend die wichtigsten Nachrichten aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Ihrem Postfach. Hier können Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter SOE kompakt anmelden.
Anzeige
Die besten Ferientipps in Meißen
Die besten Ferientipps in Meißen

Entdecken Sie Meißen von seiner schönsten Seite mit Freizeitstipps, Urlaubsangeboten und Erlebnissen für die ganze Familie

Sobald der neue Eigentümer die Schlüssel hat, werde es eine Sichtung geben, sagt Peters. Er will auch noch andere Möglichkeiten prüfen, welche, sagt er nicht konkret. Am Ende wird der Käufer seine Ideen und Pläne haben. Inwiefern die sich mit den gastronomischen und touristischen Anliegen der Stadt verbinden lassen, steht auf einem anderen Blatt. Klar ist, die Pflege boomt, Gastronomie hat es, auch mit Krediten, schwer. Peters gibt sich "vorsichtig optimistisch".

Zu den ersten Aufgaben des neuen Eigentümers wird auch gehören, das Umfeld in Ordnung zu bringen. Da gebe es bereits Beschwerden. Schließlich ist das markante Gebäude direkt an der Gottleuba ein Hingucker im Berggießhübler Zentrum.

Mehr zum Thema Pirna