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Pirnaer Kreisel mit Sandstein-Schick

Jetzt wurden die Steinblöcke auf dem neuen Kreisverkehr an der Rottwerndorfer Straße final angeordnet. Es kommt noch mehr Gestaltung.

In der Mitte des neuen Kreisverkehrs an der Rottwerndorfer Straße in Pirna wurden jetzt Sandsteinblöcke aufgestellt.
In der Mitte des neuen Kreisverkehrs an der Rottwerndorfer Straße in Pirna wurden jetzt Sandsteinblöcke aufgestellt. © Daniel Schäfer

Der neue Kreisverkehr an der Rottwerndorfer Straße/Zehistaer Straße nimmt immer mehr Form an. Jetzt wurden die Sandsteinblöcke in der Mitte final angeordnet, teilt Pirnas Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin mit. 

Grundidee der Stadt Pirna ist es, die Gesteinsarten der zwei anliegenden Täler bei der Gestaltung der Kreuzungsbereiche und der Kreisverkehre Zehistaer Straße/Einsteinstraße sowie Rottwerndorfer Straße/Zehistaer Straße aufzugreifen. Am Kreisverkehr Zehistaer Straße/Einsteinstraße wurde das Konzept bereits umgesetzt. 

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Für den Kreisverkehr Rottwerndorfer Straße/Zehistaer Straße ist Sandstein das Thema. Bei der Gestaltung der Mitte des Kreisverkehrs verwenden Fachleute große Sandsteine, Sandsteinfindlinge und Sandsteinschotter in verschiedener Korngröße. Diese werden mit verschiedenen Gehölzen, Stauden und Gräsern kombiniert. Bei der Auswahl der Pflanzen wird darauf geachtet, dass sie ganzjährig wechselnde Höhepunkte bieten und,  dass sie  robust sowie hitze- und trockenheitsverträglich sind. Im Kreuzungsbereich und den anliegenden Pflanzflächen werden fünf Bäume als Hochstämme gepflanzt und neun Säulen-Amberbäume sowie 15 weitere Blüh- und Solitärsträucher eingeordnet.

Freigabe des Kreisverkehrs Ende November

Die Bauarbeiten des neuen Kreisverkehrs auf der Rottwerndorfer Straße liegen im Zeitplan, so Nikitin. Dennoch müssen Autofahrer und anliegende Gewerbetreibende noch etwas Geduld haben.  Freie Fahrt herrscht erst Ende November.

Die Bauarbeiten an dem neuen Kreisverkehr hatten Anfang Juni dieses Jahres begonnen. Pirna lässt die bisher recht unübersichtliche Kreuzung in Dreiecksform umbauen, um einerseits einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Andererseits dient der Kreisel dazu, den Verkehrsfluss zu verbessern.

Wenn 2023 die Pirnaer Südumfahrung in Betrieb geht, wird laut Verkehrsprognosen ein Großteil des Verkehrs die Ortsumgehung an der Abfahrt Zehistaer Straße verlassen und weiter in Richtung Stadtzentrum rollen. Über die kombinierten Kreisel am Knotenpunkt Zehistaer Straße/Einsteinstraße sowie Rottwerndorfer/Zehistaer Straße soll der Verkehr dann weitgehend störungs- und staufrei fließen. 

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