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Graupa: Jetzt soll Baufirma für Schwanengehege beauftragt werden

Die Stadt Pirna hält an dem geplanten Baubeginn der Anlage in diesem Jahr fest.

Von Mareike Huisinga
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Wann schwimmen wieder Schwäne auf dem Schlossteich in Graupa?
Wann schwimmen wieder Schwäne auf dem Schlossteich in Graupa? © Steffen Unger

Viele Graupaer Bewohner fragen sich, wann denn nun endlich der Bau des geplanten Schwanengeheges am Schlossteich beginnt. Die Stadtverwaltung hatte immer wieder betont, dass der Baustart noch in diesem Jahr sei. Unterdessen ist es bereits November geworden und kein Bagger ist angerückt.

Das Rathaus beruhigt. "Derzeit laufen Gespräche und Abstimmungen der Verwaltung mit Fachfirmen, die für eine Beauftragung infrage kommen. Die Verwaltung hält nach wie vor an einem Baustart in diesem Jahr fest", sagt Pirnas Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin auf Nachfrage von Sächsische.de.

Eingesetzt werden flugunfähige Tiere

Das Konzept sieht eine eingezäunte Grünfläche östlich des Teiches vor. Diese Fläche muss eine Überdachung haben, damit im Fall der Vogelgrippe die Tiere in Quarantäne genommen werden können. Außerdem wird eine Art Aufstiegstreppe für die Schwäne von der Wasserfläche zur Grünfläche angelegt. Die Schwanenburg für den Nestbau steht bereits auf dem Areal.

Eingesetzt werden flugunfähige Tiere. Mit der Wildvogelauffangstation auf Hiddensee, wo solche Tiere abgegeben werden, hat Graupas Ortsvorsteher Gernot Heerde bereits Kontakt aufgenommen. "So bekommen diese Schwäne bei uns dann ihr Gnadenbrot."

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 28.000 Euro, wobei rund 19.000 Euro über das Programm Leader gefördert werden und die restlichen knapp 9.000 Euro Eigenanteil über den Verein Pro Graupa in Form von Spenden gesammelt wurden.