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Wasser spielt Hauptrolle auf Naturbühne Maxen

Am Freitag endet die Saison, die katastrophal war. Doch es gibt einen Lichtblick, der zwar nicht zu sehen, aber zu spüren ist.

So oft wie dieses Jahr blieb die Naturbühne wegen des Wetters noch nie leer. Am Freitag soll sie sich zur letzten Vorstellung noch einmal füllen.
So oft wie dieses Jahr blieb die Naturbühne wegen des Wetters noch nie leer. Am Freitag soll sie sich zur letzten Vorstellung noch einmal füllen. © Marko Förster

Nach der Corona-Saison kam die Wasser-Saison. Noch nie fielen wegen des Wetters so viele Vorstellungen auf der Naturbühne Maxen aus oder mussten verschoben werden wie dieses Jahr. "Eine katastrophale Saison", sagt Dirk Kluge von der Naturbühne. Am Freitag findet die letzte Vorstellung statt, auch eine verlegte. Die Herkuleskeule ist ab 19 Uhr mit ihrem neuen Programm "Im Kühlschrank brennt noch Licht" zu Gast.

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Das Wasser hat in dieser Saison eine besondere Rolle gespielt. Einerseits von oben, andererseits von unten. Und von da im positiven Sinne. Nach 40 Jahren hat die Bühne nämlich endlich eine neue Wasserleitung bekommen, sagt Kluge. Die kaputte Leitung hatte in den vergangenen Jahren immer dafür gesorgt, dass der Heimatverein viel Geld für weglaufendes Wasser bezahlen musste.

Förderung im zweiten Anlauf

Aber auch die neue Wasserleitung war mit rund 15.500 Euro nicht billig. Ein Betrag, den die Naturbühne bzw. der Heimatverein allein nicht bezahlen konnten. Die Gemeinde Müglitztal und der Kulturraum beteiligten sich daran, jedoch erst im zweiten Anlauf. Zwar sprach die Facharbeitsgruppe des Kulturkonvents der Naturbühne Maxen den Status einer regional bedeutsamen Kultureinrichtung zu, doch das Vorhaben Wasserleitung wurde zunächst abgelehnt. Da aufgrund der Corona-Pandemie Fördergelder nicht abgerufen wurden, war Geld übrig, sagt Michael Ullmann. Der AfD-Gemeinde- und Kreisrat hat die Naturbühne bei der Beantragung unterstützt, sagt Kluge, der ebenfalls im Gemeinderat sitzt - für die Naturbühne. Am Ende zahlten der Freistaat 7.750 Euro und die Gemeinde Müglitztal 775 Euro. Den Rest steuerte der Verein bei.

Naturbühne Maxen, Herkuleskeule, 17. September, 19 Uhr, Karten für 19 Uhr auch noch an der Abendkasse erhältlich

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