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Berggießhübel: Warten auf den Kreisel

Die Lösung für das Verkehrsproblem ist wie eine unendliche Geschichte. Obwohl erste Aufträge schon vergeben sind, ist der Bau längst nicht absehbar.

Stehen schon ewig und kommen so bald auch nicht weg: die Warnbaken an der Straße über die Gottleuba in Berggießhübel.
Stehen schon ewig und kommen so bald auch nicht weg: die Warnbaken an der Straße über die Gottleuba in Berggießhübel. © Karl-Ludwig Oberthür

Wo sie einmal stehen, stehen sie oft Jahre: Warnbaken. Die in Berggießhübel an der Straße über die Gottleuba signalisieren seit einer gefühlten Ewigkeit, dass hier etwas nicht stimmt. Erstens ist es der Zustand der Brücke, zweitens die Unübersichtlichkeit des Kreuzungsbereiches. Die Lösung für diese beiden Probleme war bereits vor über 20 Jahren gefunden: ein Kreisverkehr. Doch seine Realisierung zieht sich. Und das hat nicht nur mit dem eigentlichen Bau zu tun.

Noch läuft die Vor-Phase der Planung

Es geht um die Planung. Nach der Voruntersuchung vor fünf Jahren soll nun der Vorentwurf folgen. Dazu wurde der Bereich bereits vermessen, sagt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Ingenieurverträge für die Planung der Verkehrsanlagen und des Brückenneubaus sowie die Betrachtung der Umweltbelange sind ebenfalls unterzeichnet. Liegt die Brückenplanung vor, kann auch die landschaftspflegerische Begleitplanung abgeschlossen werden. Darüber hinaus muss noch ein Baugrundgutachten erstellt werden. Die Ausschreibung dafür soll demnächst erfolgen.

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Auf dem Papier wurde das Verkehrsproblem schon 1993 gelöst. In der Praxis wird es wohl noch eine Weile dauern.

Das klingt, als ob es jetzt richtig losgehe. Doch der Eindruck täuscht. Zur weiteren Zeitscheine könne noch nichts gesagt werden. Es könnte noch recht lange dauern. Aktuell geht das Landesstraßenbauamt davon aus, dass durch die Betroffenheit der Gottleuba ein Planfeststellungsverfahren erforderlich wird. Und so ein Verfahren kann sich durchaus über mehrere Jahre hinziehen.

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