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Elbe hat Höchststand erreicht

Anhaltender Regen hat die Flusspegel in der Sächsischen Schweiz rasch steigen lassen. In Pirna steht der Fähranleger unter Wasser. Der Elbeparkplatz ist aber nutzbar.

Steht unter Wasser: der Fähranleger in Pirna.
Steht unter Wasser: der Fähranleger in Pirna. © Thomas Möckel

Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage hat die Elbe am Freitag ihren bisherigen Höchststand erreicht. Am Vormittag zeigte der Pegel in Schöna 3,53 Meter an. Seitdem geht der Wasserstand stündlich zurück. Das Landeshochwasserzentrum Sachsen befürchtete noch Mitte der Woche, dass die Elbe die kritische Marke von vier Metern erreichen könnte. Das wäre die erste von insgesamt vier Alarmstufen. Inzwischen hat sich die Hochwasserlage jedoch deutlich entspannt. 

Während der Peak in Schöna scheinbar erreicht ist, steigt der Wasserspiegel  flussabwärts indes weiter an. In Pirna zeigte der Pegel am Freitagnachmittag, 14 Uhr, 3,55 Meter an. Das ist ein neuer Höchststand. 

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Der Anleger der Fähre auf der Altstadtseite stand am Freitag unter Wasser. Nasse Füße bekommen die Passagiere dennoch nicht. Denn die Fähre zwischen der Altstadt und Copitz  ist bereits seit Mitte August außer Betrieb. Der Grund ist eine turnusmäßige technische Überprüfung des Schiffes. Einen Termin für die Wiederinbetriebnahme der Fähre gibt es noch nicht.

Trocken ist dagegen der Elbeparkplatz in Pirna geblieben. Hier fehlten am Freitag wenige Zentimeter, und ein erster Bereich wäre überflutet worden. Die Stadtverwaltung in Pirna geht derzeit nicht davon aus, den Parkplatz wegen Hochwasser sperren zu müssen. 

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