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Pirna

Erneute Suche nach Schleusern

Neun illegal nach Deutschland gebrachte Syrer wurden offenbar am A-17-Rastplatz Nöthnitzgrund ausgesetzt. Die Bundespolizei bittet Zeugen um Hinweise.

Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise zu Schleusungen auf der A17.
Die Bundespolizei bittet um Zeugenhinweise zu Schleusungen auf der A17. © Symbolfoto: Marko Förster

Nach einer erneuten Schleusung auf der A17 stellten Polizei und Zoll am Montag neun Personen ohne Reisedokumente fest.

Am  9. November, gegen 2.15 Uhr, stellten Einsatzkräfte des Zoll mehrere Personen auf dem Rastplatz "Am Nöthnitzgrund" der A17 fest. Diese Personengruppe versteckte sich in der Nacht zwischen parkenden Lkws. Als sie die Einsatzkräfte entdeckten, ergriffen sie  die Flucht. In Dresden-Südvorstadt konnten die Beamten neun offenbar syrische Staatsangehörige festnehmen. Sie waren kurz zuvor durch einen Schleuser in einem Kleintransporter nach Deutschland gebracht und am Rastplatz "Am Nöthnitzgrund" ausgesetzt worden, teilt die Bundespolizei mit. 

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Migranten stellen Asylantrag

Die Migranten aus Syrien stellten ein Schutzersuchen. Sie wurden nach Leipzig zur Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Einen Jugendlichen übernahm das Jugendamt zur Betreuung. Die Ermittlungen der Bundespolizei richten sich nun insbesondere gegen die Organisatoren der Einschleusung. Und dafür wird um Zeugenhinweise gebeten.

Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel fragt: Wer hat am 9. November, in der Zeit von 1.30 Uhr bis 2.15 Uhr, haltende Transporter im Bereich der A17, Rastplatz "Am Nöthnitzgrund", beobachtet bzw. Personen aussteigen sehen. Der Transporter könnte ein heller Mercedes-Benz Sprinter sein. Die Zeugenaussagen könnten erheblich zur Tataufklärung der Bundespolizei beitragen.

Ähnlicher Fall in Nentmannsdorf

Erst am Sonnabend waren zwölf Ausländer bei Nentmannsdorf ohne Papiere ausgesetzt worden. Auch sie waren offenbar auf der A17 eingeschleust worden. (SZ)

Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ist telefonisch unter 035023 676 300 zu erreichen. Die Dienststelle ist täglich rund um die Uhr besetzt.

Weiterhin können Sie die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter 0800 6 888 000 oder das Kontaktformular auf www.bundespolizei.de nutzen.

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