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Pirna

Wegen Corona: Forststeig gekappt

Der linkselbische Trekkingpfad führt auch auf tschechischer Seite entlang. Da das Nachbarland als Corona-Risikogebiet gilt, gibt es nun eine Umleitung.

Verbindet Deutschland und Tschechien: Der Trekkingpfad "Forststeig Elbsandstein".
Verbindet Deutschland und Tschechien: Der Trekkingpfad "Forststeig Elbsandstein". © Norbert Millauer

Wanderer, die auf dem Forststeig Elbsandstein unterwegs sind, müssen seit dem Wochenende mit Einschränkungen rechnen. Der Grund: Wegen stark steigender Infektionszahlen wurde Tschechien zum Corona-Risikogebiet erklärt. Seit Freitagabend gilt deshalb: Wer von Tschechien nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-Test nachweisen oder sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Davon betroffen sind nicht nur Autofahrer, die in Schmilka, Sebnitz oder an der A 17 in Breitenau die deutsch-tschechische Grenze passieren. Auch Wanderer, die beispielsweise von der Sächsischen in die Böhmische Schweiz und zurück unterwegs sind, müssten sich in Quarantäne begeben. Das betrifft insbesondere Forststeig-Wanderer. Denn der 110 Kilometer lange Trekkingpfad verläuft südlich von Rosenthal ein paar Kilometer auf tschechischer Seite. Um diesen Abschnitt zu meiden, hat der Sachsenforst am Wochenende eine Umleitung auf deutscher Seite ausgeschildert. Darüber informiert Kerstin Rödiger vom Forstbezirk Neustadt.

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Die Umleitung führt nach dem Taubenteich entlang des alten Grenzpfades, bis die normale Forststeigroute von Tisa kommend auf die deutsch-tschechische Grenze trifft. Damit Wanderer die Umleitung finden, hat der Sachsenforst zusätzliche Markierungen in Form von grün-gelben Pfeilern gesetzt. 

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