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Pirna

Friedenslicht leuchtet am Malerweg

In der Malerwegskapelle in Thürmsdorf flackerte am Wochenende ein besonderes Licht. Es stammt aus Bethlehem.

Romantisch beleuchtet: Die Malerwegskapelle in Thürmsdorf.
Romantisch beleuchtet: Die Malerwegskapelle in Thürmsdorf. © privat

Unzählige Kerzen leuchteten am dritten Adventswochenende am Malerweg in der Sächsischen Schweiz. Aufgestellt wurden sie in und um die Malerwegskapelle in Thürmsdorf. Darunter war ein Licht, das einen besonders weiten Weg hatte - das sogenannte Friedenslicht aus dem mehr als 3.000 Kilometer entfernten Bethlehem.

Es wird seit 1986 jedes Jahr vor Weihnachten von einem Kind in der Jesu-Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Per Flugzeug wird das Feuer anschließend in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Von dort wird es in über 30 europäische Länder verteilt. Auch in der Sächsischen Schweiz flackerte das Friedenslicht.

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Tradition am dritten Advent

Dafür gesorgt hat Familie Kramm und der Heimatverein Thürmsdorf zusammen mit den Kirchgemeinden Struppen-Pirna Sonnenstein, Königstein-Papstdorf, Rosenthal-Langenhennersdorf und die katholische Gemeinde St. Ursula in Naundorf. Das Licht wurde zum vierten Mal am dritten Adventssonntag in die Malerwegskapelle nach Thürmsdorf gebracht. Wanderer und Ausflügler, die eine eigene Laterne dabei haben, konnten das Friedenslicht ab 14 Uhr auf ihre Kerzen übertragen und dadurch mit nach Hause nehmen.

Alles auf Abstand

Wegen der Corona-Pandemie fand die Aktion unter besonderen Bedingungen statt, sagt Unternehmer Sven-Erik Hitzer, der die Kapelle 2016 saniert hat. Das verfallene Biedermann-Mausoleum in Thürmsdorf ist seitdem ein Andachts- und Gedenkort. Sie steht unweit der Johann-Alexander-Thiele-Aussicht und bietet einen Panoramablick über die Sächsische Schweiz. Bei der Verteilung des Friedenslichts sei genau auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet worden, sagt Hitzer. Bis etwa 19.30 Uhr seien Besucher vor Ort gewesen.

3.000 Kilometer von Bethlehem nach Thürmsdorf: Das Friedenslicht leuchtet in der Laterne (re.)
3.000 Kilometer von Bethlehem nach Thürmsdorf: Das Friedenslicht leuchtet in der Laterne (re.) © privat

Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes soll an die weihnachtliche Botschaft erinnert werden. Außerdem will man mit der Aktion die Friedensbotschaft verbreiten. Das Friedenslicht verbindet auf seinem Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander.

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