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Bremse, wer kann

In Gamig bei Dresden müssen Autofahrer auf rund hundert Metern von 100 auf 30 runter. An der Disziplin soll noch gefeilt werden.

Wer bietet mehr Schilder auf rund hundert Metern? In Gamig nahe Dresden heißt es schnell bremsen.
Wer bietet mehr Schilder auf rund hundert Metern? In Gamig nahe Dresden heißt es schnell bremsen. © Karl-Ludwig Oberthür

Statt von Null auf Hundert geht es in der kleinen Gemeinde Gamig nahe Dresden in umgekehrter Richtung. Hier gilt es, innerhalb von rund hundert Metern von 100 auf 30 km/h abzubremsen. Dafür stehen aus Richtung Bosewitz drei Schilder: 70 - 50 - 30. Ganz schön viele Schilder auf ganz schon kurzer Strecke. Wer die Schilder aufgestellt hat? Es will mal wieder keiner gewesen sein.  

Das Landratsamt Pirna sagt: "Die Schilder sichern einen baufälligen Rohrdurchlass  und sind nicht Bestandteil unserer Baumaßnahme." Damit ist die Haltestelle am Gut Gamig gemeint.  Die Stadt Dohna sagt: "Es ist eine Kreisstraße und die Haltestelle an ihr ist eine Baustelle des Kreises." Bürgermeister Ralf Müller (CDU) vermutet, die Baufirma könnte die Einschränkungen beantragt haben. Wenn dem so ist, muss das Landratsamt das genehmigen.

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Prinzipiell sei die Geschwindigkeitsreduzierung Müller zufolge schon angebracht, da ja vorher 100 km/h gilt und so schnell kann man wahrlich  nicht in die Baustelle fahren. Die Antwort des Landratsamtes versteht er trotzdem nicht. Die Behörde versichert ständige Kontrollen und: Im Bedarfsfall wird die Beschilderung optimiert. Das soll aber nicht heißen, dass noch ein Schild dazu kommt...

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