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Der Mann, der Sachsens ältestes Navi pflegt

André Kaiser aus Grillenburg ist Fachmann für die 300 Jahre alten Postmeilensäulen. Was ihn an ihnen reizt, wo besondere stehen und was er von Nachbildungen hält.

Von Heike Sabel
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Sachsens Postmeilensäulen-Papst André Kaiser vor ein paar Jahren an der Liebstädter Postmeileinsäule. "Im Landkreis gibt es eine hohe Dichte."
Sachsens Postmeilensäulen-Papst André Kaiser vor ein paar Jahren an der Liebstädter Postmeileinsäule. "Im Landkreis gibt es eine hohe Dichte." © Marko Förster

Postkutschen waren vor 300 Jahren das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Genau wie die Fahrzeuge von heute mussten sie sich orientieren. Und dafür gab es die Postmeilensäulen, das Navi-System der damaligen Zeit, das bis heute aktuell ist. André Kaiser ist der, der sich damit im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und in Sachsen am besten auskennt. Der Grillenburger ist Geschäftsführer der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen und Vereinschef des 1. Sächsischen Postkutschenvereins. Aus Anlass des Jubiläums gibt es verschiedene Veranstaltungen, bei denen er über die Besonderheiten der Postmeilensäulen in der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge spricht. Für die SZ stand er schon vorher für ein Gespräch zur Verfügung.

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