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Pirna

Sechs Festnahmen in drei Tagen

Die Männer waren übers Wochenende an der A17 kontrolliert worden. Sie alle wurden per Haftbefehl gesucht. Ins Gefängnis musste nur einer.

Die Polizei kontrolliert regelmäßig Fahrzeuge und Insassen bei der Einreise über die A17.
Die Polizei kontrolliert regelmäßig Fahrzeuge und Insassen bei der Einreise über die A17. © Symbolfoto: Marko Förster

Bei Fahndungskontrollen auf der A17 haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel übers Wochenende sechs Personen aus Rumänien, Italien, Serbien und der Türkei am Rastplatz "Am Heidenholz" und an der Anschlussstelle Bahretal festgenommen. Für alle Männer lagen nationale Haftbefehle vor, heißt es von der Bundespolizei. Vier Gesuchte brachten die geforderten Geldstrafen auf und setzten ihre Reise fort. Für einen Mann aus Italien ging es zuerst zum Haftrichter und im Anschluss zum Haftantritt nach Dresden.

Am Freitag kontrollierten die Polizeibeamten auf der A17 einen 37- jährigen Rumänen, der aus Tschechien mit einem BMW eingereist war. Die Ausländerbehörde Jerichower Land hatte eine Zurückschiebungsverfügung bis Juni 2022 gegen ihn erlassen. In den Mittagsstunden erfolgte seine Zurückschiebung nach Tschechien.

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Wenig später erfolgte die Festnahme eines rumänischen Staatsangehörigen (30 Jahre). Das Amtsgericht Gelsenkirchen hatte den Gesuchten im Juli 2018 wegen Hehlerei zu einer Geldstrafe von 778,50 Euro verurteilt. Er bezahlte den geforderten Geldbetrag und durfte den Polizeigewahrsam verlassen.

Fünf Stunden später wurde bei einer weiteren polizeilichen Überprüfung ein Italiener im Alter von 27 Jahren festgenommen. Er war mit einem Wohnmobil in Richtung Dresden unterwegs. Gegen ihn lag  wegen Eigentumskriminalität ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum vor. Nach Vorführung beim Amtsgericht Pirna hatte er seinen Haftantritt in Dresden.

Am Sonntag konnte nach zunächst erfolgter Festnahme ein Rumäne die geforderte Geldstrafe von 677 Euro sofort bei der Bundespolizei beibringen. Ein Mann aus der Türkei musste einen Bekannten anrufen. Dieser zahlte bei der Polizeiinspektion in Bochum die Geldstrafe in Höhe von 1.104 Euro ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen , so der Bericht der Bundespolizei, durfte auch er weiterreisen. (SZ)

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