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Pirna

SOE: Welpenschmuggel aufgeflogen

Nahe der tschechischen Grenze in Bahratal war der illegale Transport sechs junger Französischer Bulldoggen zu Ende. Gegen den Fahrer des Kleinbusses wird ermittelt.

Welpen der Französische Bulldogge (Symbolfoto) sollten illegal nach Deutschland gebracht und verkauft werden.
Welpen der Französische Bulldogge (Symbolfoto) sollten illegal nach Deutschland gebracht und verkauft werden. © Creative Commons/Ildar Sagdejev

Bei einer Corona-Einreisekontrolle nahe der tschechischen Grenze in Bahratal haben Polizisten sechs eingeschmuggelte Hundebabys entdeckt.

Am Donnerstag kontrollierten sie in Bahratal einen Mercedes Kleinbus mit moldauischer Zulassung. Der Fahrer (31 Jahre), moldauischer Staatsangehöriger, konnte den geforderten Testnachweis der Coronavirus-Einreiseverordnung erbringen.

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Im Fahrzeug befanden sich aber noch weitere Insassen, sechs kleine Französische Bulldoggen, berichtet die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel. Die sechs Hundewelpen sind vermutlich jünger als zwölf Wochen alt und sollten gewinnbringend verkauft werden. Der Fahrer hatte die kleinen Vierbeiner offenbar bis nach Deutschland im Kofferraum transportiert.

Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt wurden die Welpen in die Obhut des Tierheims übergeben. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tiergesundheitsgesetz eingeleitet.

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