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Pirna

Welpen-Schmuggel auf A17 gestoppt

Die Bundespolizei hat bei Breitenau am Wochenende acht Hundewelpen sichergestellt. Es waren nicht die ersten geschmuggelten Tiere in der Woche.

Zwei der fünf geschmuggelten Hundewelpen im Kofferraum des bulgarischen Transporters, der auf der A17 kontrolliert wurde.
Zwei der fünf geschmuggelten Hundewelpen im Kofferraum des bulgarischen Transporters, der auf der A17 kontrolliert wurde. © Bundespolizei

Acht illegal eingeführte Hundewelpen stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel bei Kontrollen auf der A17 am Sonnabend sicher. Vermutlich sind die Tiere jünger als drei Monate. Sie verfügten nicht über die erforderlichen Impfungen und für sie gab es keine gültigen Papiere.

Bereits kurz nach 1 Uhr fiel den Bundespolizisten nahe Breitenau ein in Richtung Dresden fahrender Kleintransporter auf. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten im Kofferraum fünf Hundewelpen (Pomeranian). Die beiden bulgarischen Insassen (26, 38) des Transporters mussten daraufhin eine Sicherheitsleistung von 270 Euro hinterlegen.

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Kurz nach 7 Uhr kontrollierten die Beamten erneut einen Kleintransporter. Bei dem Fahrer, einem 27-jährigen Rumänen, stellten die Bundespolizisten zwei Hundewelpen (Bichon Malteser) sicher. Auch der 27-Jährige musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, in dem Fall 160 Euro.

Schmuggel-Hunde kommen ins Tierheim

Gegen Mittag stellten die Beamten bei einem 62-jährigen Bulgaren einen Hundewelpen Golden Retriever sicher. Der 62-Jährige war den Beamten in seinem Transporter in Fahrtrichtung Dresden aufgefallen, er wurde auf dem Parkplatz "Am Heidenholz" kontrolliert. Die angeordnete Sicherheitsleistung über 500 Euro bezahlte der 62-Jährige vor Ort.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden alle acht Hundewelpen sichergestellt und in die Obhut eines Tierheims übergeben. Gegen die Transporteure der Hunde wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Schmuggel-Welpen unterm Weihnachtsbaum?

Bereits am Montag, 14. Dezember, hatten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf der A17 bei Breitenau einen 18-jährigen Bulgaren kontrolliert. Der hatte in seinem Fahrzeug fünf Hundewelpen (Pomeranian), welche zwar älter als drei Monate waren, die aber nicht über die erforderlichen Impfungen verfügten. Auch diese Hunde wurden sichergestellt. Auch gegen den 18-Jährigen, so informiert die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. (SZ)

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