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Pirna

Maxener Jugend hilft notleidenden Kindern

Die Christenlehrekinder sammelten Geld, damit ein afrikanisches Kind zur Schule gehen kann. Dabei kam mehr zusammen als gehofft.

Danken allen Spendern: Die Christenlehrekinder in Maxen.
Danken allen Spendern: Die Christenlehrekinder in Maxen. © Christiane Hänsch

Jeden Tag früh aufstehen und ab in die Schule. Was für viele Kinder in Europa eher als Notwendigkeit betrachtet wird, bleibt für Kinder in Afrika oft ein unerfüllter Traum. Denn wer dort die Schule besuchen möchte, muss diese auch finanzieren können. Und ohne Geld kein Schulbesuch.

Ein Problem, das die Christenlehrekinder in Maxen gern ändern wollten. Sie starteten in diesem Jahr deshalb eine Hilfsaktion mit dem Verein Jam-Deutschland, der diverse Hilfsprojekte für den afrikanischen Kontinent koordiniert und unterstützt. Die Idee dazu hatte Gemeindepädagogin Christiane Hänsch, die die Christenlehrekinder aktuell betreut. "Ich kenne den Verein und stand mit ihm bereits in Kontakt", sagt sie. Sie wollte dessen Arbeit gern mit einem eigenen Projekt unterstützen - und fand mit der Idee schnell Gehör bei den jungen Christen.  

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Ihre Mission: Die Kinder und Jugendlichen wollten in der Fastenzeit insgesamt 60 Euro sammeln. Mit diesem Betrag kann einem Kind in Afrika der Schulbesuch über ein Jahr finanziert werden. Auch die Kosten für Essen werden damit abgedeckt. "Gerade zur Fastenzeit wird deutlich, dass wir oft im Überfluss leben", sagt die Gemeindepädagogin. Sie wollte die Kinder mit der Aktion dazu bewegen, etwas davon abzugeben.

Basteln für den guten Zweck

Soweit der Plan der Maxener Christenlehrekinder. Wegen der Coronakrise musste die Gruppe die Sammelaktion jedoch auf Eis legen. "Durch die Unterbrechung haben sich die Maxener Mädchen und Jungen aber nicht abbringen lassen und jetzt weitergesammelt", sagt Christiane Hänsch. 

Dabei ging es nicht nur um Geld. Die Jugendlichen wurden selbst kreativ. Sie sammelten zum Beispiel zu Hause und bei Nachbarn Pfandflaschen oder schrieben Segenswünsche auf, die sie gegen eine Spende weitergegeben haben. Auch Spendendosen wurden gebastelt und in und um Maxen herum verteilt. 

Jetzt wurde jeder gesammelte Cent und Euro ausgezählt. Das Ergebnis war eine Überraschung. Denn die Kinder haben nicht nur das Geld für ein einziges Kind, sondern gleich für drei Kinder sammeln können. Unterm Strich kamen insgesamt 180 Euro zusammen. Die Freude bei den Maxenern sei nun entsprechend groß. Genauso wie der Dank an die Menschen, die die Aktion finanziell unterstützt hätten.

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