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Noch mehr 30-Schilder in Copitz?

Auf der Fährstraße und am Hauptplatz in Pirna gilt ein Tempolimit, was viele nicht einhalten. Liegt das an fehlenden Hinweisen?

Tempo-30-Markierung auf der Grundstraße in Pirna: Ähnliche Hinweise werden auch für andere Bereich in Copitz gefordert.
Tempo-30-Markierung auf der Grundstraße in Pirna: Ähnliche Hinweise werden auch für andere Bereich in Copitz gefordert. © Archiv: Daniel Schäfer

Der Pirnaer Stadtrat Ralf Böhmer (Freie Wähler) hat die Stadt aufgefordert, noch stärker als bisher auf das im Bereich Fährstraße, Hauptplatz und Oberer Platz geltende Tempolimit hinzuweisen. Im Stadtentwicklungsausschuss beantragte er, für Kraftfahrer noch sichtbarer zu machen, dass man dort nur maximal 30 Stundenkilometer fahren darf.

Laut Böhmer gelte auf diesem Abschnitt bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die jedoch nicht ausreichend erkennbar sei. Der Verwaltung, so der Stadtrat, lägen bereits eine Reihe von Anwohnerbeschwerden vor. Auch sie fordern, noch deutlicher darauf hinzuweisen, dass der gesamte Bereich höchstens mit Tempo 30 durchfahren werden darf. 

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Nach Aussage von Böhmer gebe es in diesem Bereich laufend brenzlige Situationen, wodurch vor allem Fußgänger und auch Radfahrer stark gefährdet würden. 

Ausnahmsweise neue Schilder

An der Strecke stehen bereits Tempo-30-Schilder, nach nochmaliger Prüfung hat die Stadt den Antrag als unzulässig zurückgewiesen. 

Nach Aussage der Stadt sei es grundsätzlich so, dass Verkehrszeichen nur dann zu wiederholen seien, wenn damit zu rechnen sei, dass ortsunkundiger Verkehr auf die mit dem Tempolimit gekennzeichnete Strecke einbiegt - was am Hauptplatz und Oberen Platz häufig nicht der Fall ist.

Weil jedoch in diesem Jahr aufgrund der besonderen Situation zu beobachten war, dass viele Touristen auf der Strecke unterwegs waren, werden laut des Rathauses über die gegenwärtige korrekte Beschilderung hinaus weitere Verkehrszeichen aufgestellt. 

Unabhängig davon sei nach Aussage der Stadt jedoch zu beobachten, dass die mangelnde Einhaltung des Tempolimits weniger daran liege, dass die Kraftfahrer die Schilder nicht erkennen können. Es liege vielmehr daran, dass viele die Verkehrsregeln nicht befolgen wollen. Eine höhere Akzeptanz aufseiten der Kraftfahrer werde deshalb in Zukunft mehr davon abhängen, wie oft ein solches Fehlverhalten sanktioniert werde.

Nach Aussage von Böhmer hätten aber punktuelle Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich bislang keinen Erfolg gebracht.

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