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Pirna
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Pirna: Erste Hilfe für Schüler bei Lernlücken

Der Studienkreis Pirna bietet kostenlose Online-Kurse in Mathe, Deutsch und Englisch – um pandemiebedingte Defizite auszugleichen.

Von Thomas Möckel
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Schüler bei der Online-Nachhilfe: Mit Crashkursen Lernlücken schließen.
Schüler bei der Online-Nachhilfe: Mit Crashkursen Lernlücken schließen. © Studienkreis

Das Ergebnis ist alarmierend: Gut die Hälfte aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern glaubt, dass die Pandemiezeit mit Homeschooling und Wechselunterricht bei ihrem Kind zu Lernrückständen geführt hat. Je nach Fach vermuten 20 bis 29 Prozent der Eltern sogar große bis sehr große Lernlücken. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die das Nachhilfeinstitut Studienkreis in Auftrag gab.

Laut des Studienkreises sei entsprechend die Nachfrage nach Lernförderung beim Pirnaer Nachhilfeinstitut, das seinen Sitz auf der Jacobäerstraße hat, deutlich angestiegen. Schüler der 5. bis 13. Klassen, die Lücken in Mathematik, Deutsch oder Englisch haben, können jetzt kostenlos an einem oder mehreren Online-Wiederholungskursen der Nachhilfeschule teilnehmen. Jeder Kurs dauert 90 Minuten. Eine Themen- und Terminübersicht sowie die Anmeldemöglichkeit findet sich auf der Internetseite www.studienkreis.de/crashkurse-online.

„Mit unseren Crashkursen lassen sich massive Lernlücken selbstverständlich nicht auf einen Schlag schließen“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis. Aber sie seien gut als erste Hilfe geeignet, um Stoff aufzuarbeiten, der einem Schwierigkeiten bereitet oder im Distanzunterricht auf der Strecke geblieben ist.

Größte Defizite in Fremdsprachen

Während die Jüngeren in Mathematik ihr Wissen über die Grundrechenarten und geometrische Figuren auffrischen, erfahren Oberstufenschüler, wie das gleich nochmal mit den Exponentialfunktionen und dem Satz des Pythagoras war. In Englisch wiederholen die Kinder und Jugendliche bestimmte Lektionen. Und wer in Deutsch Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung hat, bekommt ebenso schnelle Hilfe wie diejenigen, die wissen wollen, wie ein Drama aufgebaut ist. Zudem können die Kursteilnehmer im Chat Fragen stellen und erhalten weitere Übungen, um den Stoff anschließend zu vertiefen.

Nach Aussage des Studienkreises haben die Schüler nach Einschätzung ihrer Eltern den meisten Stoff in den Fremdsprachen verpasst. 29 Prozent glauben laut der Studienkreis-Forsa-Umfrage, dass die Lernrückstände ihrer Kinder in diesen Fächern groß oder sogar sehr groß sind. Noch ausgeprägter ist dieser Eindruck bei Eltern von Zehn- bis 14-Jährigen. In dieser Gruppe vermuten 39 Prozent der Eltern große oder sehr große Lernlücken bei ihrem Nachwuchs.

„Es gibt zwar in der Grundschule erste Begegnungen mit einer Fremdsprache, aber erst an den weiterführenden Schulen steigen die Kinder dann so richtig in diese Fächer ein“, sagt Momotow. Für viele Kinder dieser Altersgruppe sei das passiert, als die Schulen pandemiebedingt geschlossen waren. Die hohen Zahlen bei den Zehn- bis 14-Jährigen zeigten, dass der Start in Fremdsprache nicht gut geklappt hat.