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Pirna

Pirna: Flashmob gegen Homophobie

Der Verein "CSD Pirna" plant am Montag eine spezielle Aktion - mit einer Gräfin als Blickfang.

Der 24-jährige Marco als Gräfin Cosel: Der Travestie-Künstler ist der Hingucker bei der Aktion des Pirna CSD-Vereins am 17. Mai.
Der 24-jährige Marco als Gräfin Cosel: Der Travestie-Künstler ist der Hingucker bei der Aktion des Pirna CSD-Vereins am 17. Mai. © Archiv: Daniel Förster

Mit einem sogenannten Rainbowflash wollen Mitglieder vom Verein "CSD Pirna" am 17. Mai ein Zeichen gegen Homophobie und Transphobie setzen. Treffen für die kurze Aktion, die unter dem Hashtag "#allesindgleich" steht, ist 17.45 Uhr vor dem Canalettohaus auf dem Obermarkt.

Mit Regenbogenfahnen und Ballons wollen die Versammelten ein buntes Bild für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung schaffen. „Punkt 18 Uhr, mit dem Glockenschlag der Rathausuhr, werden wir zahlreiche Luftballons in den Regenbogenfarben in den Himmel steigen lassen“, kündigt Vereinschef Christian Hesse an. Außerdem soll es einige kurze Statements geben. Die Versammlung sei laut Hesse beim Landratsamt Pirna angemeldet und dürfe unter Corona-Bedingungen stattfinden.

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Anlass für die Aktion ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie, der seit 2005 begangen wird und auf die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Intersexuellen und allen anderen Menschen mit diversen sexuellen Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten aufmerksam machen will.

Für einen Hingucker auf dem Pirnaer Markt soll in diesem Jahr der 24-jährige Marco sorgen. Der junge Mann werde sich als Gräfin Cosel präsentieren, so Christian Hesse.

Ein Zeichen gegen Diskriminierung

Zum Hintergrund: Am 17. Mai 1990 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Krankheitskatalog gestrichen - bis dahin galt Schwulsein tatsächlich noch als Krankheit.

15 Jahre später - am 17. Mai 2005 - wurde der internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie ausgerufen, bei dem ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt wird. Mit verschiedenen Aktionen soll auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Hetero-Normativität abweichen, hingewiesen werden.

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