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Sächsische Schweiz: Gedenken ans Kriegsende

Am Tag der Befreiung gedachte man den Opfern des Zweiten Weltkrieges. In Pirna wurden 76 Jahre nach Kriegsende weitere gefallene Soldaten identifiziert.

Auf der Pirnaer Kriegsgräberstätte steht nun eine weitere Stele.
Auf der Pirnaer Kriegsgräberstätte steht nun eine weitere Stele. © privat

Anlässlich des Tages der Befreiung und des Kriegsendes am 8. Mai 1945 fanden am Sonnabend Gedenkveranstaltungen auch in Pirna und Heidenau statt. In Pirna traf man sich traditionell auf dem Sowjetischen Friedhof an der Rottwerndorfer Straße. An dem für 30 Teilnehmer angemeldeten Meeting der Linken nahmen 26 teil. Anders als bis 2019 waren diesmal keine russischen Veteranen dabei.

In kurzen Redebeträgen wurde an die Ereignisse im Frühjahr 1945 in und um Pirna erinnert und der Bogen zu den aktuellen Kriegen und Kämpfen gezogen. Auf der Gedenkstätte steht jetzt eine neue Stele. Sie trägt die Namen von vier inzwischen identifizierten Soldaten.

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In Heidenau steht das Denkmal am Platz der Freiheit. Hier wurden am Wochenende viele Blumen niedergelegt.
In Heidenau steht das Denkmal am Platz der Freiheit. Hier wurden am Wochenende viele Blumen niedergelegt. © privat

In Heidenau legten am Wochenende am Denkmal für die gefallenen Sowjetsoldaten auf dem Platz der Freiheit Heidenauer wie schon voriges Jahr ohne eine zusätzliche Veranstaltung ihre Blumen ab. Darunter waren neben Vertretern des Linksbündnisses im Stadtrat auch viele Russlanddeutsche aus dem Verein "Gemeinsam in Heidenau" und eine Schulklasse, sagt Regina Michel.

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