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Pirna: Markt der Kulturen sucht Kreative

Das große, bunte Fest soll in diesem Jahr wieder regulär stattfinden. Gefragt sind nun künstlerische Beiträge und Helfer.

Von Thomas Möckel
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Markt der Kulturen, hier 2019: In diesem Jahr soll das Fest wieder rund ums Rathaus stattfinden.
Markt der Kulturen, hier 2019: In diesem Jahr soll das Fest wieder rund ums Rathaus stattfinden. © Marko Förster

Auf ein Neues: Der traditionelle „Markt der Kulturen“ soll in diesem Jahr wieder ganz regulär über die Bühne gehen – mit einem Festsonnabend sowie einem Stadtfrühstück am darauffolgenden Sonntag. Geplant ist das Fest nach Aussage des Vereins „Aktion Zivilcourage“, der den Markt organisiert, für den 21. Mai.

Laut der Aktion Zivilcourage habe sich das bunte Fest für Weltoffenheit und Toleranz in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin entwickelt, der vom Veranstaltungskalender der Stadt kaum mehr wegzudenken sei. Einheimische und Gäste der Region hätten dabei die Gelegenheit, einen Einblick in das vielfältige Engagement von Vereinen, Verbänden und Schulen aus dem Landkreis zu erhalten und sich auszutauschen.

Geplant ist neben dem Angebot an Info-Ständen und Gastronomie auch ein breitgefächertes Kulturprogramm, was mit dem Stadtfrühstück am Sonntagvormittag abgerundet wird. Zu diesem speziellen Frühstück ist jeder, der möchte, eingeladen, gemeinsam mit anderen zu tafeln und zu schwatzen.

Bewerbungsfrist läuft bis Ende März

Vereine, Verbände, Schulen, Initiativen und Engagierte können sich bis 31. März 2022 für den Markt der Kulturen bewerben – egal, ob mit einem Info-Stand auf dem Marktplatz, einem künstlerischen Beitrag oder als freiwillige Helfer. Laut des Vereins seien alle Akteure, die sich für ein gemeinsames Miteinander einsetzen, herzlich willkommen. Das Anmeldeformular ist als ausfüllbares PDF-Dokument auf der Internetseite www.madeku.de zu finden. Rückfragen funktionieren am besten per Mail über [email protected].

Sowohl 2020 als auch 2021 war der Markt der Kulturen in seiner bisherigen traditionellen Form wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Doch so ganz ohne die Idee des Festes wollten die Organisatoren die Jahre dann doch nicht verstreichen lassen. Die Alternative: Verschiedene Veranstaltungen wurden stattdessen in die interkulturelle Woche im Herbst eingebettet.