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Meisterrunde gerät für Pirnaer Handballer doch in Gefahr

In der Handball-Oberliga verliert die SG Pirna Heidenau zu Hause gegen den USV Halle mit 28:29.

Von Jürgen Schwarz
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Maxim Heinold und seine SG-Teamkollegen mussten sich Halle in einer spannenden Partie geschlagen geben.
Maxim Heinold und seine SG-Teamkollegen mussten sich Halle in einer spannenden Partie geschlagen geben. © Marko Förster

Pirna. Noch zwei Punktspiele liegen vor den Oberliga-Handballern der SG Pirna Heidenau – und plötzlich gerät das Erreichen der Meisterrunde in Gefahr. Nach der 28:29 (14:16)-Heimniederlage am Sonnabend gegen den neuen Liga-Dritten USV Halle steht die Mannschaft von Trainer Dusan Milicevic, der nun auch noch auf den erkrankten Kapitän „Toto“ Schneider verzichten musste, als Tabellenfünfter mit 13:11 Punkten zu Buche.

Um die Meisterrunde zu erreichen, müssen die Eisenbahner unter die besten Acht des 15er-Feldes kommen. Der Tabellenzehnte Glauchau/Meerane steht aktuell bei 10:14 Zählern, auf den beiden Plätzen davor duellierten sich am Sonntagabend Bad Blankenburg und Elbflorenz II. Durch den 26:25-Sieg der Dresdner kletterten diese auf Platz sieben, Achter ist nun die HSG Freiberg.

Am 2. April folgt für Pirna das nächste Heimspiel gegen Aschersleben, ehe die Hinrunde am 9. April beim aktuellen Vorletzten in Sonneberg beendet wird. „Wir brauchen noch zwei Punkte und sollten diese gegen Aschersleben einfahren“, sagt Geschäftsführer Uwe Heller. „Trotz der Personalprobleme haben wir es gegen Halle nicht so schlecht gemacht und das gibt uns Zuversicht. Wir mussten improvisieren und haben das über weite Strecken ordentlich hinbekommen. Letztendlich haben die Saalestädter ihre Cleverness in die Waagschale geworfen.“ Nach 54 Minuten hatte Pirna noch 26:24 geführt. (js)