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Pirna verpasst Radel-Rekord

Beim Stadtradeln sollte eine bestimmte Marke geknackt werden. Geklappt hat es nicht ganz, erfolgreich waren die Pedaleure dennoch.

Fahrradfahrer in Pirna-Copitz: Beim Stadtradeln erradelten die Teilnehmer über 181.000 Kilometer.
Fahrradfahrer in Pirna-Copitz: Beim Stadtradeln erradelten die Teilnehmer über 181.000 Kilometer. © Daniel Schäfer

Als Pirna sich für das Stadtradeln 2020 rüstete, stand auch ein hehres Ziel im Raum: Es galt, eine bestimmte Kilometer-Marke zu übertrumpfen. Seit 2017 beteiligt sich Pirna an der Aktion, seither geht es streckenmäßig immer weiter bergauf. 2019 beispielsweise erradelten die teilnehmenden 798 Pedaleure insgesamt 189.000 Kilometer. In diesem Jahr nun sollte die 200.000-Kilometer-Marke geknackt werden.

Geklappt hat das nicht ganz, erfolgreich war der Wettstreit dennoch. In diesem Jahr legten die 730 aktiven Radler insgesamt 181.184 Kilometer zurück und konnten so an die Vorjahresergebnisse in etwa anknüpfen. 

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Pirna ist eine von sieben sächsischen und 1.482 bundesweiten Kommunen, die sich in diesem Jahr am Stadtradeln beteiligten. Mit dem Gesamtergebnis reiht sich die Stadt bislang auf Platz 199 ein.

Radler melden gefährliche Stellen

Allerdings kann es - so wie in den Vorjahren stets üblich - in diesem Jahr coronabedingt keine Abschluss-Fete geben. Die Preise in Form von Gutscheinen verschickt das Rathaus daher mit der Post, verbunden mit Glückwünschen an die besten Teilnehmer.

Während des Stadtradelns gingen insgesamt acht Meldungen über die Plattform "Radar" ein, die sich hauptsächlich auf Gefahrenstellen für Radfahrer bezogen. Das Rathaus wertet die Hinweise derzeit aus.

Ungeachtet dessen hat die Stadt in diesem Jahr die Bedingungen für Radfahrer weiter verbessert. So kamen seit Januar insgesamt 56 neue Rad-Parkplätze an der Breiten Straße, an der Gartenstraße sowie am Thälmannplatz dazu. Seit Juli gibt es zehn neue Fahrradständer auf dem Untermarkt. Überdies konnte Pirna gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna (SEP) nach langjährigen Verhandlungen die ehemaligen Bahntrassen im Gottleubatal und im Seidewitztal kaufen. Sie sollen zu Radwegen ausgebaut werden, die Planung dafür startet voraussichtlich 2021.

Darüber hinaus ließ die Stadt - allerdings erst auf Druck des Stadtrates - mehrfach schrottreife Fahrräder vom Unterstand am Bahnhofsvorplatz entfernen, damit dort wieder genügend Platz ist.

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