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Pirna will gefährliche Kreuzung entschärfen

Am Knotenpunkt Dammstraße/Leglerstraße in Copitz häufen sich Unfälle. Die Stadt sucht nun nach Möglichkeiten, ihn sicherer zu machen.

Von Thomas Möckel
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Kreuzung Dammstraße/Leglerstraße: Warum kracht es hier so häufig?
Kreuzung Dammstraße/Leglerstraße: Warum kracht es hier so häufig? © Googlemaps

Die Stelle, an der die Dammstraße und die Leglerstraße aufeinanderstoßen, liegt etwas versteckt im Pirnaer Ortsteil Copitz, gleich neben der Eisenbahnstrecke. Beide gehören nicht zu den Hauptverkehrsachsen. Gleichwohl ist auf der Dammstraße für gewöhnlich viel Betrieb – weil sie für den von der Lohmener Straße stadteinwärts fahrenden Verkehr die letzte Möglichkeit vor der Stadtbrücke ist, von der Hauptstraße nach rechts hinüber zur Rudolf-Renner-Straße zu kommen.

Und der Knotenpunkt hat es in sich: Damm- und Leglerstraße stoßen als gleichrangige Trassen im spitzen Winkel aufeinander, die Sicht auf die Leglerstraße ist nicht die Beste. Wer von der Dammstraße aus unter der Bahnbrücke weiter in Richtung Rennerstraße fahren will, muss zuvor den von rechts kommenden Verkehr auf der Leglerstraße beachten – was allerdings nicht immer geschieht.

Gelegentlich kommt es dort zu brenzligen Situationen, zumal sich dort auch Radfahrer und Fußgänger im Verkehrsgeschehen bewegen. Ein Anwohner fordert nun Abhilfe.

Autos fahren zu schnell

Albrecht Sturm, der in Copitz wohnt, hat an dieser Kreuzung einige Gefahren ausgemacht. Zahlreiche Passanten verschiedener Altersgruppen, die die Einmündung queren, stünden täglich vor dem Problem, dies unter Gefahr für Gesundheit und Leben tun zu müssen, um beispielsweise zur Sparkasse, zur Apotheke, zu Arztpraxen oder zur angrenzenden Grünfläche mit Spielplatz zu gelangen.

Ursächlich dafür sei aus seiner Sicht vor allem, dass viele Autos in diesem Bereich zu schnell fahren und viele parkende Fahrzeuge die Sicht versperren, da es ringsum quasi gebührenpflichtige Dauerparkplätze gebe. Von der Stadt wollte Sturm unlängst wissen, ob das Ordnungsamt die Situation bereits prüft und analysiert – und welche Möglichkeiten es gibt, diese Stelle sicherer zu machen.

Nach Aussage des Rathauses sei der Stadt diese Problematik bekannt, man habe ebenfalls diese beschriebene Situation und entsprechende Unfälle festgestellt. Auf den ersten Blick seien die konkreten Ursachen für die Unfälle aber nicht verbindlich festzustellen. Daher will die Stadt dieses Problem mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde besprechen.

Daraus sollen sich Möglichkeiten ableiten, die Verkehrssicherheit an diesem Knotenpunkt zu verbessern. Spätestens Ende des ersten Quartals 2022 sollen nach Aussage des Rathauses die Ergebnisse vorliegen und mögliche konkrete Schritte umgesetzt werden.