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Pirna

Dohnas drei Änderungen zur Bundestagswahl

Nach vielen Jahren gibt es andere Wahllokale und eines mehr. Das ist auch eine Konsequenz aus der Pandemie.

Wenn im September der Bundestag gewählt wird, müssen sich einige Wähler an eine neue Adresse gewöhnen.
Wenn im September der Bundestag gewählt wird, müssen sich einige Wähler an eine neue Adresse gewöhnen. © SZ/Uwe Soeder

Die Wahllokale sind das, was bei jeder Wahl vorher feststeht. Dohna griff in der Vergangenheit immer auf die gleichen Örtlichkeiten zurück. Bei der Bundestagswahl am 26. September müssen sich einige Wähler auf eine andere Adresse einstellen. Insgesamt gibt es drei Änderungen.

Röhrsdorf: Bauernmarkt statt Feuerwehr

Die erste Änderung: In Röhrsdorf zieht das Wahllokal vom Feuerwehr-Beratungsraum in die Veranstaltungsscheune auf dem Bauernmarkt. Als Grund nennt Bürgermeister Ralf Müller (CDU) die fehlende Barrierefreiheit sowie die Enge. Ortsvorsteher Jens Werner hingegen sieht keinen Grund für den Wechsel. "Nur weil mal drei Leute angestanden haben, ist der Raum nicht schlecht", sagte er im jüngsten Stadtrat dazu.

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Die zweite Änderung betrifft den Wechsel von den nicht mehr zur Verfügung stehenden Zeremonia-Räumen auf der Müglitztalstraße in den städtischen Bauhof auf dem ehemaligen Kornhaus-Gelände.

Die dritte Änderung ist eine Erweiterung. Statt nur eines Briefwahllokals wird es zwei geben, eines gemeinsam mit der Nachbargemeinde Müglitztal. Dies sei eine Erfahrung aus Wahlen in der Corona-Zeit. Da hat die Zahl der Briefwähler zugenommen. Damit wird auch künftig gerechnet. Ein zweites Wahllokal für das Auszählen der Briefwahlstimmen verhindert, dass unnötig lange auf das Wahlergebnis gewartet werden muss.

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