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Pirna

Linke wirbt für Rentenkonzept

Die Partei möchte einen "Topf für alle" und erklärt in Dippoldiswalde und Pirna, wer darin noch einzahlen müsste.

In lockerer Runde plauderte Bundestagsabgeordneter André Hahn (3. v.r.) mit Passanten.
In lockerer Runde plauderte Bundestagsabgeordneter André Hahn (3. v.r.) mit Passanten. © Daniel Schäfer

Das war keine Sitzblockade, die der Bundestagsabgeordnete André Hahn (Die Linke) am Montag in Dippoldiswalde und in der Pirnaer Innenstadt organisiert hatte. Stattdessen wollte der Linken-Politiker mit den Menschen ins Gespräch kommen, die durch die genannten Städte flanierten, und mit ihnen über die Rente reden. 

Da hat die Partei andere Vorstellungen als die Regierung in Berlin und kritisiert "Extra-Würste" für Politiker und Beamte. Insbesondere die massive Ausweitung des Billiglohnsektors führe zu Altersarmut bei Rentnern, heißt es von der Partei. 

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Stattdessen wird eine „Solidarische Mindestrente“ für Menschen ab 65 Jahren von aktuell 1.050 Euro netto gefordert. Das sei finanzierbar, wenn auch Selbstständige, Top-Verdiener, Beamte, Politiker und Freiberufler mit in den Renten-Topf einzahlen würden. "Die Gesellschaft muss sich hinterfragen, ob sie sich zukünftig weiter leisten will, dass sich diese Gruppen nicht am Solidarprinzip der staatlichen Rente beteiligen", so Hahn. Faire Löhne seien zudem die Voraussetzung für eine gute Rente.

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