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Pirna: 19 Bürgermeister-Bewerber

Im Sommer 2021 endet die Amtszeit von Pirnas Beigeordnetem Eckhard Lang. Die Stadt bereitet nun die Nachfolge vor, die Kandidatenliste ist lang.

Pirnas Beigeordneter Eckhard Lang: Er geht in den Ruhestand, derzeit wird ein Nachfolger gesucht.
Pirnas Beigeordneter Eckhard Lang: Er geht in den Ruhestand, derzeit wird ein Nachfolger gesucht. © Daniel Förster

Die von Pirna ausgeschriebene Stelle des Beigeordneten ist auf großes Interesse gestoßen. Nach Auskunft des Rathauses haben sich 19 potenzielle Kandidaten für dieses Amt beworben. Unter den Bewerbern sind Personen, die bereits ein öffentliches Amt innehaben, Verwaltungsmitarbeiter, Beschäftigte städtischer Gesellschaften, aber auch Bewerber aus den alten Bundesländern.

Pirna will den Posten zum 1. Juli dieses Jahres neu besetzen. Die Amtszeit des derzeitigen Beigeordneten Eckhard Lang endet Ende Juni 2021, er stellt sich nicht erneut zur Wahl.

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Pirna hatte die Stelle Ende vergangenen Jahres ausgeschrieben. Gesucht wurden demnach Personen, die über eine vielfältige praktische Erfahrung in einer dem Amt angemessenen Verwaltungstätigkeit oder in Verbänden/Institutionen mit inhaltlichen Bezügen zu den Schwerpunkt-Aufgaben der Geschäftsbereiche verfügen.

Der Beigeordnete verantwortet im Rathaus die Bereiche Schulen und Soziales, Tief- und Hochbau, Stadtentwicklung sowie Stadtsanierung, Förderung und Vergabe. Die Bewerbungsfrist endete am 1. Januar 2021.

Bewerber stellen sich im Stadtrat vor

Der Ältestenrat des Stadtrates, dem die Fraktionschefs Kathrin Dollinger-Knuth (CDU), Ralf Böhmer (Freie Wähler), Bodo Herath (AfD), Tilo Kloß (Linke), ein Vertreter der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen/SPD" sowie Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke und Thomas Gockel (Büroleiter OB) angehören, traf am 9. Februar eine Vorauswahl aus den eingegangenen Bewerbungen. Dabei wurde festgelegt, wer sich später dem Rat präsentieren soll.

Für das weitere Prozedere gibt es nun eine Änderung. Normalerweise hätten sich die vom Ältestenrat vorausgewählten Bewerber in nicht öffentlicher Sitzung dem Sozial- und Finanzausschuss vorgestellt.

In der vergangenen Stadtratssitzung beantragten die Freien Wähler sowie die Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen/SPD", dass sich die vorausgewählten Kandidaten im nicht öffentlichen Teil der Stadtrats-Sondersitzung am 9. März präsentieren.

Die Begründung: Die Wahl des Beigeordneten sei für alle Stadträte eine auf Jahre hin wichtige Angelegenheit. So sollen alle Mitglieder des Stadtrates sich aktiv an der Aussprache beteiligen können - und nicht nur der begrenzte Personenkreis des Ausschusses.

Öffentliche Wahl am 23. März

So werden sich nun die vom Ältestenrat vorgeschlagenen Bewerber am 9. März dem gesamten Kommunalparlament präsentieren.

Danach entscheidet der Stadtrat, welche und wie viele Kandidaten sich dann zur Wahl stellen sollen. Der neue Beigeordnete soll dann im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung am 23. März gewählt werden.

Der Beigeordnete wird als Beamter auf Zeit bestellt, die Amtszeit beträgt sieben Jahre.

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