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Sanierung in Cotta verzögert sich

Die ersten Mieter ziehen voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres ein. Einige Interessenten sind bereits abgesprungen.

So sieht der ehemalige Gasthof in Cotta derzeit von außen aus. Er wird zu Wohnungen saniert.
So sieht der ehemalige Gasthof in Cotta derzeit von außen aus. Er wird zu Wohnungen saniert. © Norbert Millauer

So richtig rund läuft es mit der Sanierung des ehemaligen Gasthofes Cotta nicht. Zwar ist jetzt das Gerüst demontiert, Dachgauben wurden eingesetzt, aber immer noch brennt kein Licht in dem großen Gebäude in der Ortsmitte. Das sollte eigentlich schon längst der Fall sein. Das Projekt verzögert sich, wie Eigentümer und Investor Oliver Hartenstein auf Nachfrage von Sächsische.de zugibt.

Pandemie verzögert Bau

"Wir hatten auf der Baustelle viele tschechische Fachleute beschäftigt, die wegen der Pandemie dann nicht mehr in Sachsen arbeiten durften", erklärt Hartenstein den Bauverzug. Er geht nunmehr davon aus, dass die ersten Mieter im Januar beziehungsweise im Februar in den ehemaligen sanierten Gasthof einziehen werden. "Einige sind auch abgesprungen, sodass aktuell noch sechs Wohnungen frei sind", teilt der Eigentümer mit.

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Wohnungen mit Balkon oder Terrasse

Der Bauunternehmer aus Dresden hatte das Anwesen bereits vor gut vier Jahren erworben. Die Entkernung des historischen Gebäudes wurde bereits im Frühjahr 2017 erledigt. Insgesamt entstehen 13 Mietwohnungen in Größen zwischen 65 und 114 Quadratmetern. Fünf davon sind barrierefrei. Fast alle Quartiere erhalten entweder Balkon oder Terrasse. Die Wohnungen zur Westseite sollen zu Maisonetten ausgebaut werden, die künftigen Mieter bekommen einen kleinen Gartenanteil. Parkplatzmangel wird es nicht geben. Im hinteren Bereich lässt der Investor ausreichend Stellflächen anlegen. Die Kaltmiete wird voraussichtlich bei circa sechs Euro bis 6,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

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Der aktuelle Verzug ist übrigens nicht der erste. Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, dass die ersten Mieter nach umfangreichen Umbauarbeiten im Sommer 2018 einziehen sollten. Doch schon daraus wurde nichts. "Es gab ein Problem bei dem Abwasser, sodass wir die Baugenehmigung erst später von der Stadtverwaltung Pirna bekommen haben", erläuterte Hartenstein damals die Verzögerung der Maßnahme.

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