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Fußball: Kreisteams steigen in Vorbereitung ein

Die Kreisfußballsaison 2022/23 ist in den Startlöchern. Die SZ blickt auf die aktuelle Lage.

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Keine guten Erinnerungen hat Stolpens Keeper Markus Grützner an den Saisonauftakt 2021/22, als er gegen den 1. FC Pirna gleich 13 Gegentore kassierte.
Keine guten Erinnerungen hat Stolpens Keeper Markus Grützner an den Saisonauftakt 2021/22, als er gegen den 1. FC Pirna gleich 13 Gegentore kassierte. © Marko Förster

Von Falk Rösler

Dresden. Trotz Sommerpause und Ferienzeit wirft die Kreisfußballsaison 2022/23 bereits ihre Schatten voraus. Inzwischen dürften - drei Wochen vor dem offiziellen Start am zweiten Augustwochenende - die meisten Teams ihre sportliche Vorbereitung gestartet haben. Wie in jedem Jahr stehen hier die Übungsleiter und Betreuer vor einer Herkulesaufgabe, gilt es doch regelmäßiges Training und Testspiele in Abstimmung mit der Urlaubsplanung ihrer Schützlinge unter einen Hut zu bringen.

Der Kreisverband (KVFSOE) hat seine Pflichtaufgaben in puncto organisatorischen Vorlauf für den Ligabetrieb und Pokalwettbewerb bereits erledigt und alle Pflichtspieltermine veröffentlicht. Insgesamt nehmen in diesem Fußballjahr 54 Teams den Kampf um Punkte und Siege auf. Die höchste KVFSOE-Spielklasse - die Kreisoberliga - wird einmalig für die kommende Spielzeit auf 16 Mannschaften aufgestockt.

Grund ist eine Klausel aus der Vorsaison, die den einmaligen großen Zulauf an neuen Kreisoberligisten durch den Abstieg von drei Landeklassenvertretern (Possendorf, Copitz II und Dohna) sowie den regulären Aufstieg zweier A-Kreisligisten (Wilsdruff II und Dorfhain) abfedert. Nach dem fristgerechten freiwilligen Rückzug von Schönfeld hat auch noch Stolpen seinen Kreisoberligaverzicht erklärt.

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Den kurzfristig freigewordenen Platz nimmt die eigentlich sportlich abgestiegene Elf aus Reinhardtsdorf ein. Während Kreisoberliga-Urgestein Neustadt - als einziges Team gehört der SSV seit der Installierung der achten Liga in ihrer heutigen Form zum Teilnehmerfeld - bereits in seine zwölfte Saison geht, sind die Wilsdruffer Reserve und Possendorf absolute Neulinge.

Alle drei Landesklassenabsteiger gehören neben Vizemeister Kesselsdorf und Pokalfinalist Kreischa zum Favoritenkreis. Die Tatsache, dass nur für den kommenden Kreismeister ein direkter Aufstiegsplatz in die Landesklasse reserviert ist, deutet auf ein spannendes Titelrennen hin. Aber nicht nur an der Tabellenspitze wird aufgrund der vielen neuen Hochkaräter eine enge Entscheidung erwartet, auch im Abstiegskampf dürfte es bei mindestens drei Absteigern knapp zu gehen. Neben den beiden Aufsteigern müssen wohl zudem einige etablierte Mannschaften deutlich zulegen, um nicht den Anschluss an das Kreisoberliga-Niveau zu verlieren.

Die 30 Spieltage umfassende Mammutsaison stellt dabei nicht nur eine sportliche Herausforderung für die vielen kleinen Vereine dar. Schon länger von personellen Engpässen geplagt, bringt der nur durch eine kurze Winterpause unterbrochene Pflichtspielkalender sie wohl an ihre Grenzen. Das Eröffnungsspiel bestreiten am 12. August ab 18.30 Uhr Aufsteiger Dorfhain und Pesterwitz.

An diesem Abend wird zudem die erste Runde im Pokalwettbewerb ausgelost. Dieser beginnt Anfang September und endet mit dem Finale am 10. Juni 2023.Mit nur zehn Mannschaften startet die Kreisliga A ins neue Fußballjahr. Es werden drei einfache Runden Jeder gegen Jeden gespielt. Heim- und Auswärtsspielrecht wechselt dabei in jeder Runde. Bei weiterhin zwei Aufsteigern scheint der Kreisoberligaaufstieg leichter denn je. Dabei ist das Starterfeld mit dem Verhältnis 7:3 fest in Weißeritzkreishand.

Eine Aufstockung erfuhr die Kreisliga B. Unter den 15 Startern ist auch der ehemalige Kreisoberligist Stolpen. Ebenfalls vertreten ist als Neuling die vierte Mannschaft des SC Freital. Zurück zur Eingleisigkeit kehrt die 1. Kreisklasse. 13 Mannschaften treten hier an. Bereits eine Woche vor allen anderen Mannschaften bestreitet Kreisoberligist Kreischa das erste Spiel im Landespokal. Hier trifft der TSV am 7. August auf den Königswarthaer SV.