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Fußball-Landesliga: VfL-Neuzugang sichert Punkt

Pirna-Copitz muss sich gegen Blau-Weiß Leipzig mit einem 1:1 begnügen. SC Freital siegt auswärts souverän.

Der vom FV Dresden 06 Laubegast gekommene Nico Wermann (rechts) erzielte den Ausgleich für den VfL Pirna-Copitz.
Der vom FV Dresden 06 Laubegast gekommene Nico Wermann (rechts) erzielte den Ausgleich für den VfL Pirna-Copitz. © Marko Förster

Vier Punkte hat der VfL Pirna-Copitz nach drei Spieltagen in der Fußball-Landesliga zu Buche stehen. Nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen die SG Motor Wilsdruff (2:1) und der 0:2-Niederlage in Taucha, trennte sich der VfL am Samstag im Willy-Tröger-Stadion vom FC Blau-Weiß Leipzig mit einem 1:1 (1:1).

Die Führung der Messestädter durch Lukas Kowol (15.), egalisierte Neuzugang Nico Wermann in der 33. Minute. Der 20-Jährige, im Nachwuchsbereich u. a. bei Erzgebirge Aue und dem Chemnitzer FC ausgebildet, war vor dieser Saison vom Liga-Kontrahenten FV Dresden 06 Laubegast gekommen. „In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar Schwierigkeiten und die Leipziger haben gut gegengehalten“, konstatierte VfL-Trainer Frank Paulus. „Nach dem Seitentausch haben wir die Partie dominiert, aber leider die Vielzahl von Chancen nicht genutzt. Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben, zumal die Gäste kurz vor ultimo noch eine tausendprozentige Tormöglichkeit vergaben.“

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Erst am Sonntag waren der SC Freital und Motor Wilsdruff im Einsatz. Die Freitaler setzten sich bei der SG Handwerk Rabenstein souverän mit 4:0 (3:0) durch, Motor unterlag in Laubegast mit 1:3 (1:1).

Der Sportclub begann vor 160 Zuschauern im Sportpark Rabenstein konzentriert und offensiv ausgerichtet. Nach einer halben Stunde war die Partie zugunsten der Freitaler vorentschieden. Oliver Genausch (18.) und Sandro Schulze (22., 31.) überwanden Torhüter Stefan Berger. Auch nach dem Wechsel hielten die Gäste das Tempo zunächst hoch. In der 56. Minute verwandelte Philipp Seddig einen an Genausch verwirkten Strafstoß zum 4:0. Danach kontrollierten die Freitaler die Partie bis zum Abpfiff.

„Es war ein richtig gutes Spiel von uns vor der Pause, wobei wir noch einige Großchancen liegengelassen haben“, schätzte Cheftrainer Knut Michael ein. „Erfreulich auch, dass wir wieder ohne Gegentor geblieben sind.“ Mit Blick auf die Tabelle meinte der 44-Jährige: „Das sieht gut aus, dort wollen wir auch am Ende der Saison stehen. Das ist unser Anspruch.“

In Laubegast begann die Begegnung denkbar ungünstig für die Wilsdruffer. Bereits nach drei Minuten sah Tony Krampe nach einer Notbremse die Rote Karte. Dennoch ging Motor durch Sören Becker in Führung (19.). Kurz vor der Pause gelang Laubegast der Ausgleich durch Mohamed Djahdou (42.), gleich nach Wiederanpfiff dann aber gleich das 2:1 durch Kapitän Philipp Wappler (47.). Mit dem 3:1 durch Johan Wölk (75.) war die Partie gelaufen.

Am kommenden Wochenende steht die 2. Runde um den Landespokal an. Der VfL Pirna-Copitz gastiert am Sonntag beim SV Merkur 06 Oelsnitz. Zur gleichen Zeit gibt der SC Freital seine Visitenkarte in Stollberg ab, während Motor Wilsdruff bei Fortuna Trebendorf, dem Spitzenreiter der Landesklasse Ost zu Gast ist.

In der Landesliga geht es dann am 11./12. September weiter. Eine blütenweiße Weste hat keines der 20 Teams. Überraschungen gab es schon in den ersten drei Runden. So verlor Titelanwärter Einheit Kamenz die Heimspiele gegen Striesen (1:3) und Großenhain (0:1). Niesky, zum Pokalauftakt in Pirna-Copitz mit 1:7 unter die Räder gekommen, bekam seine Abwehrprobleme bisher nicht in den Griff, kassierte in 270 Minuten zehn Gegentore. Gut erholt von ihren Auftaktpleiten, zeigten sich dagegen der Radebeuler BC und Stahl Riesa mit jeweils zwei Siegen. Radebeul stoppte am Wochenende nach einem Pausenrückstand die als Spitzenreiter angereiste SG Taucha (3:1). Riesa ließ dem 3:2-Sieg in Mittweida einen 3:1-Heimerfolg über Lößnitz folgen. „Auch wir lagen zur Pause mit 0:1 im Hintertreffen, haben dann aber mit hoher Laufintensität und großer Entschlossenheit den Gegner regelrecht genervt“, strahlte Stahl-Coach Karsten Oswald.

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