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Handballer aus Pirna/Heidenau nun auf Podestplatz

Die SG bezwingt die zweite Mannschaft des EHV Aue deutlich mit 30:22 und ist nun Oberliga-Dritter.

Pirnas Torsten Schneider erzielte gegen Aue sechs Tore. Foto: Marko Förster
Pirnas Torsten Schneider erzielte gegen Aue sechs Tore. Foto: Marko Förster © Marko Förster

Mit einer beeindruckenden Vorstellung haben die Oberliga-Handballer der SG Pirna-Heidenau den ersten Heimsieg unter Dach und Fach gebracht. Mit 30:22 wurde der EHV Aue II deutlich in die Schranken gewiesen. Mit dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel kletterte die Mannschaft von Trainer Dusan Milicevic auf den dritten Tabellenplatz – hinter dem HSV Bad Blankenburg (8:0 Punkte) und dem SV 04 Plauen-Oberlosa (7:1).

„Ich bin megastolz auf meine Jungs, wie sie die Rückschläge der letzten Tage und Wochen weggesteckt und eine famose Leistung geboten haben“, strahlte Milicevic nach dem Abpfiff in der Halle auf dem Sonnenstein. Vor allem die zum Teil schweren Verletzungen einiger Stammkräfte hatten dem Coach Kopfzerbrechen bereitet, „aber offensichtlich ist die Truppe dadurch noch enger zusammengerückt“. Milicevic meint mit „Truppe“ aber nicht nur seine Schützlinge. „Im Training müssen auch der Physiotherapeut und der Hausmeister hin und wieder mal aushelfen, damit wir bestimmte Spielformationen üben können.“

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Die Partie gegen die Auer Reserve bestimmten die Lok-Handballer von Anpfiff an. Strahinja Vucetic brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung, Jonas Leubner glich aus. Danach zog Pirna auf und davon, bauten den Vorsprung bis zur Pause auf sechs Tore aus (15:9). Nach dem Seitentausch ließ das Milicevic-Team nichts mehr anbrennen. Friedrich Kleinert setzte wenige Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 30:22 den Schlusspunkt. Erfolgreichster Torschütze der Pirnaer war „Toto“ Schneider mit sechs Treffern. Strahinja Vucetic steuerte vier Tore bei, Christian Möbius, Krzysztof Filip Kusal und Friedrich Kleinert jeweils vier.

Gastspiel beim Spitzenreiter

„Viel Zeit, den Erfolg zu genießen, bleibt nicht, es geht jetzt bis Weihnachten weiter Schlag auf Schlag“, weiß Milicevic. Den Samstagabend dennoch mit einem Glas Rotwein ausklingen zu lassen, „so viel Zeit muss sein“, sagt der Serbe.

Am kommenden Sonntag kommt es dann zum Spitzenspiel in Bad Blankenburg. Ab 16 Uhr erwartet der Spitzenreiter in der heimischen Guts-Muths-Sporthalle den Tabellendritten aus Pirna. (js)

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