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Pirna

Statt England-Reise nun im Gefängnis

Bundespolizisten stoppten eine 31-Jährige bei Breitenau. Für die Rumänin ging es von der A17 direkt ins Gefängnis.

© Sebastian Kahnert/dpa

Eine Grenzkontrolle der Bundespolizei auf der A17 bei Breitenau hatte für eine rumänische Staatsangehörige erhebliche Konsequenzen für ihre Reise nach England. Die 31-jährige Frau musste ihr Fahrzeug abstellen und sie wurde am Dienstag von Bundespolizistinnen ins Gefängnis nach Chemnitz gebracht.

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Bei der Überprüfung ihrer Personalien fanden die Beamten heraus, dass sie im September 2013 aus Deutschland abgeschoben worden war. Das Amtsgericht München verurteilte sie im Dezember 2012 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten wegen schweren Bandendiebstahls. Nachdem sie einen Teil der Freiheitsstrafe verbüßt hatte, wurde sie abgeschoben. Mit ihrer Rückkehr nach Deutschland sind die restlichen 273 Tage Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Die Polizeibeamtinnen lieferten die verhaftete Rumänin in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz ein, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)

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