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Struppener Straße wird später saniert

Pirna wollte die Trasse auf dem Sonnenstein in nächster Zeit in Angriff nehmen. Wegen der unsicheren Finanzlage verschiebt sich das Projekt aber.

Ramponierte Struppener Straße: Bis die Schäden beseitigt werden, dauert es noch.
Ramponierte Struppener Straße: Bis die Schäden beseitigt werden, dauert es noch. © Daniel Schäfer

Die Struppener Straße auf dem Sonnenstein in Pirna wird später saniert als ursprünglich geplant. Zunächst war vorgesehen, die Trasse in den nächsten Jahren auszubauen. Dafür sollte in den Doppelhaushalten für 2021/22 und 2023/24 entsprechend Geld verankert werden. Pirnas Stadtrat hat inzwischen den neuen Doppeletat für 2021/22 beschlossen.

Da aber noch unklar ist, in welcher Höhe Fördermittel und Zuweisungen im nächsten und übernächsten Jahr fließen werden, wurden einige Projekte verschoben. Betroffen davon ist auch die Struppener Straße, deren Ausbaukosten mit reichlich 2,6 Millionen Euro veranschlagt sind. Nach derzeitigem Stand wird die Trasse wohl frühestens 2025 saniert.

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Der Asphalt ist wellig, der Kreisverkehr zu klein

Dabei gilt die Strecke schon lange als reparaturbedürftig. Der Asphalt ist wellig, verworfen, schadhaft und an vielen Stellen geflickt. Grundstückszufahrten sind auf unterschiedliche Weise befestigt, Einmündungen sind erst spät und zudem nicht eindeutig zu erkennen. Die Straßenentwässerung fehlt auf einem Teilstück ganz, wo sie existiert, ist sie zu klein dimensioniert.

Die Bushaltestellen sind sehr unterschiedlich ausgebaut und nicht barrierefrei. Zudem ist der Kreisverkehr an der Sporthalle Sonnenstein zu klein.

Neue Fahrradstreifen und Fußwege

Daher soll die Struppener Straße auf einer Länge von 950 Meter ausgebaut werden, vom Netto-Markt bis zum Ortsausgang in Richtung Struppen.

Dabei wird der gesamte Straßenaufbau erneuert, die Fahrbahn wird künftig 6,50 Meter breit. Auf der Straße werden rote Fahrradstreifen markiert, beidseits der Trasse entstehen neue Fußwege. Der Kreisverkehr-Durchmesser soll von 30 auf 34 Meter erweitert werden, damit Busse und Lieferverkehr das Rondell besser passieren können.

Mittelinseln für Fußgänger sind außer jener an der Zufahrt zum Klinikum an allen Einmündungen am Kreisverkehr, westlich der Einmündung Kirschallee sowie am Ortsausgang geplant.

Überdies werden bei dem Vorhaben Haltestellen, Straßenentwässerung, Schilder, Markierungen sowie die Straßenlampen erneuert. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

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