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Pirna

Trauer um bekannte Oberförsterin

Anke Findeisen, die langjährige Sprecherin des Forstbezirks Neustadt ist verstorben. Zuletzt war sie im Nationalpark tätig.

Anke Findeisen als Sprecherin des Forstbezirks Neustadt bei einem Pressetermin im April 2015.
Anke Findeisen als Sprecherin des Forstbezirks Neustadt bei einem Pressetermin im April 2015. © Marko Förster

Die Mitarbeiter des Nationalparks Sächsische Schweiz und des Staatsbetriebs Sachsenforst in der Region trauern um ihre Kollegin Anke Findeisen. Die Oberförsterin ist am 18. Januar nach langer, schwerer Krankheit friedlich entschlafen, wie ihre Familie in einer Traueranzeige mitteilt. Sie wurde 47 Jahre alt.

Anke Findeisen war ab 2008 knapp zehn Jahre lang die Pressesprecherin des Forstbezirks Neustadt, dessen Fläche von Großröhrsdorf im Norden bis nach Breitenau im Süden reicht und sämtliche Wälder der Sächsischen Schweiz mit Ausnahme des separat verwalteten Nationalparkgebiets umfasst. In dieser Funktion war sie Gesicht und Stimme des Sachsenforsts in der Region.

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Ereignisse wie das verheerende Sturmtief Herwart, das große Schäden in den Wäldern anrichtete, Wolfssichtungen und Wolfsrisse aber auch die Konzeption des heute überaus beliebten Forststeigs Elbsandstein im linkselbischen Teil der Sächsischen Schweiz fallen in diese Zeit. Anke Findeisen sah den Forststeig, eine über 100 Kilometer lange Trekkingroute, nicht zuletzt als waldpädagogisches Projekt an, das den Menschen die Natur wieder näher bringen sollte.

Zuvor hatte Anke Findeisen nach Forstlehre und Forstingenieurstudium unter anderem das Revier Königstein geleitet. 2018 wechselte sie in die Nationalparkverwaltung, wo sie zuletzt als Koordinatorin der Nationalparkwacht tätig war.

Mit ihrem engagierten Einsatz und kreativen Ideen konnte Anke Findeisen immer wieder Menschen für den Wald und den Schutz der Sächsischen Schweiz begeistern, erklären Nationalparkchef Ulf Zimmermann und der Leiter des Forstbezirks Neustadt, Uwe Borrmeister: „Wir werden die Zusammenarbeit mit ihr vermissen.“

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