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Trotz Verbot: Kaum weniger Feuerwerk

In Pirna und Heidenau wurden trotz des Verkaufsverbots reichlich Raketen und Böller gezündet. Es waren aber weniger Menschen unterwegs als sonst zu Silvester.

Eine Rakete im Nachthimmel über Heidenau.
Eine Rakete im Nachthimmel über Heidenau. © Marko Förster

Obwohl Discounter und Supermärkte aufgrund der geltenden Corona-Schutzverordnungen zum Jahreswechsel keine Feuerwerkskörper verkaufen durften, wurde in der Pirnaer Innenstadt und auch in Heidenau stundenlang geböllert. Am Silvestertag detonierte wie gewohnt ab dem frühen Nachmittag reihenweise Pyrotechnik. Zuweilen hatten Beobachter den Eindruck, dass die Böllerei fast genauso intensiv war wie in den Jahren zuvor. Auch um Mitternacht krachte es nur etwas geringer. Nur am Neujahrsmorgen kehrte eher Ruhe ein.

Was allerdings auffiel: Es waren deutlich weniger Menschen unterwegs. Da Gaststätten und Lokale ohnehin seit Wochen geschlossen sind, blieb kaum etwas anderes übrig, als in den eigenen Wänden in das neue Jahr zu feiern. Die Bereitschaftspolizei war mit mehreren Fahrzeugen in den Städten auf Streife.

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In den Höfen hatten es sich Menschen an Feuerschalen oder an Lagerfeuern unter freiem Himmel gemütlich gemacht. Dort konnten sie bis in den Morgen den Vollmond bewundern. Die beliebten Aussichtspunkte oberhalb des Elbtals oder auch die Stadtbrücke und die Sachsenbrücke in Pirna wurden nur von wenigen Menschen besucht.

Dass insgesamt dann doch weniger Pyrotechnik detoniert ist, fiel am Neujahrsmorgen vielerorts auf. So war beispielsweise der Markt in Pirna vor dem Rathaus vergleichsweise sauber im Vergleich zu den Vorjahren. Die dicke Schicht an Silvestermüll blieb der Stadtreinigung dort erspart.

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