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Über 7.000 Euro für Nina und Sammy

Das Tierheim Pirna freut sich über Spenden für zwei kranke Hunde. Die Summe ist so hoch, dass auch noch andere Vierbeiner davon profitieren.

Der Hund Sammy litt unter einem Tumor, der jetzt erfolgreich operiert werden konnte.
Der Hund Sammy litt unter einem Tumor, der jetzt erfolgreich operiert werden konnte. © Tierheim Pirna

Nina und Sammy hatten erst großes Unglück und jetzt großes Glück gehabt. Die beiden kranken Hunde wurden im Tierheim Pirna eingeliefert; sie konnten jetzt dank zahlreicher Spenden erfolgreich operiert werden. Zu berichten ist eine schöne Geschichte. 

Vor einigen Monaten gelang es dem Tierheim Pirna, die Schäferhündin Nina aus einer schlechten Haltung zu befreien. Sie wurde lediglich als "Vermehrerhund" von ihren früheren Besitzern angeschafft. Nach der Freigabe lebte Nina auf einer Pflegestelle. "Aber sie brauchte dringend eine Operation", erklärt Regina Walther vom Tierschutzverein Pirna und Umgebung. Durch das Aufziehen von sehr vielen Welpen hatte sich das Gesäuge entzündet und störte erheblich beim Laufen. Es bereitete der Hündin zunehmend Schmerzen; das Gesäuge musste dringend entfernt werden. Fast zeitgleich kam der Hund Sammy rein. Er litt unter einem Tumor, der operiert werden musste. Seine Vorbesitzerin hatte ihn nie einem Tierarzt vorgestellt. 

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Die Operationen der beiden Sorgenkinder kostetet rund 3.000 Euro. Für den Tierschutzverein Pirna und Umgebung eine Summe, die nicht auf der hohen Kante lag. Aber der Verein und das Tierheim wollten die Hunde nicht aufgeben, sondern riefen zu einer Spendenaktion auf. Der Erfolg war überwältigend, wie Regina Walther betont. Es kamen über 7.000 Euro zusammen. "Wir danken allen Spendern. Die erhebliche Restsumme wird zweckgebunden für weitere Notfälle zurückgelegt", sagt die Tierfreundin. 

Tatsächlich wird das Geld derzeit dringend benötigt, denn zahlreiche kleine Katzen sind in dem Heim in Pirna-Krietzschwitz abgegeben worden. "Entweder wurde die Kitten von der Mutter verlassen oder von Menschen ausgesetzt", erklärt Walther. Viele der kleinen Katzen leiden unter Katzenhusten und tränenden Augen. "Das kriegen wir in den Griff, aber die Behandlung ist aufwendig und kostenintensiv. Auch dafür können wir das Spendengeld gut gebrauchen", so Walther. 

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