merken
Pirna

Unerlaubt eingereist, verurteilt ausgereist

Beamte der Bundespolizei Berggießhübel schnappten auf der A17 einen lettischen Straftäter, der illegal einreisen wollte.

© Symbolfoto: dpa

Im Rahmen einer Fahndungsmaßnahme auf der A17 stellten Polizeibeamte der Bundespolizei Berggießhübel bereits am 6. Juli 2021 einen lettischen Staatsangehörigen (46). Er war Insasse in einem grenzüberschreitenden Reisebus auf dem Weg von Italien nach Deutschland. Der Lette konnte zur Überprüfung seiner Identität lediglich eine Kopie seines lettischen Reisepasses sowie italienische Dokumente über den Verlust von Ausweisdokumenten vorzeigen.

Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen den Mann ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot nach Deutschland bestand. Er war unter anderem wegen Eigentumskriminalität in Berlin verurteilt. Darüber hinaus hatte er bereits mehrere Aufenthalte in Justizvollzugsanstalten.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Der lettische Staatsangehörige wurde vorläufig festgenommen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz ein. Nach Anregung durch die Bundespolizei erfolgte am 12. Juli durch die Staatsanwaltschaft Pirna die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens am Amtsgericht. Der 46-Jährige wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro verurteilt. Ferner drohen bei seiner erneuten unerlaubten Einreise nach Deutschland ersatzweise 200 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Nach Abschluss des beschleunigten Verfahrens erfolgte seine Zurückschiebung nach Tschechien, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)

Mehr zum Thema Pirna