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PLUS Pirna

Kollision auf der Kreuzung

An der Ampelkreuzung Bahnhof-/Gorkistraße sind zwei Autos zusammengeprallt. Eine Fahrerin wurde in ihrem Citroën eingeklemmt und verletzt.

Die Feuerwehr musste das Unfallauto aufschneiden, um die verunglückte Fahrerin retten zu können.
Die Feuerwehr musste das Unfallauto aufschneiden, um die verunglückte Fahrerin retten zu können. © Daniel Förster

An der Ampelkreuzung der Bahnhofstraße nahe dem Zentralen Omnibus-Bahnhof in Pirna wurde am Sonnabendvormittag wurde bei einem Verkehrsunfall eine 69 Jahre alte Frau verletzt. Die Verunglückte konnte erst nach längerer Zeit vom DRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren werden. Sie war nach dem heftigen Zusammenprall mit einem Transporter mitten auf der Kreuzung in einem Citroën C1 um die eigene Achse geschleudert und hinter der verkeilten und demolierten Fahrertür eingeklemmt worden. 

Zunächst hatte die Notärztin sie in dieser Lage versorgt. Um die Verletzte so schonend wie möglich aus dem Wrack zu befreien, musste die zu dem Verkehrsunfall hinzugerufene Feuerwehr erst Schere und Spreizer ansetzen. Die Kameraden entfernten die B-Säule sowie weitere Karosserieteile vom Unfallwagen. Erst dann konnte die Frau nach mehr als einer halben Stunde über das Heck aus dem Auto geholt und gerettet werden.

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Die 69-Jährige war gegen 10.10 Uhr mit ihrem roten fünftürigen Kleinstwagen aus Richtung der Landestalsperrenverwaltung (LTV) gekommen, als ein von der Stadtbrücke aus Richtung Copitz fahrender VW-Transporter geradeaus auf die Maxim-Gorki-Straße und weiter in Richtung Feldschlösschen-Kreuzung fahren wollte und ihr in die Fahrerseite krachte, so die Polizei. Der Unfall passierte auf regennasser Fahrbahn. An dem Citroën C1 entstand Totalschaden. Der Fahrer des VW blieb unverletzt. Die Polizei prüft, ob einer der Unfallbeteiligten bei Rot über die Ampel gefahren war. Deshalb hat der Verkehrsunfalldienst die Ermittlungen übernommen.

Erst vor knapp fünf Wochen, am 17. August, war es auf dieser Kreuzung – vermutlich wegen einem Ampelrot-Verstoß - zu einem folgenschweren Unfall mit drei Leichtverletzten gekommen. Damals waren am Abend an dieser Stelle zwei Kleintransporter, ein VW-Kleinbus und ein Opel Vivaro zusammengestoßen. Dabei wurden die Autos arg demoliert und erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Der Fahrer des VW-Kleinbusses (22) wollte an der Ampel von der Maxim-Gorki-Straße kommend nach links in die Bahnhofstraße fahren. Dort war er mit einem Opel (Fahrer 38 Jahre alt) im Gegenverkehr kollidiert. Dieser war in der Folge gegen das Geländer der Gottleubabrücke gestoßen und dann kurz vor dem Abgrund ins etwa vier Meter tiefe Flussbett auf dem Fuß- und Radweg stehen geblieben. Ein tonnenschwerer Pfostenstein war ebenso wie Teile der Lichtanlage des Fahrzeuges in die Gottleuba gestürzt. In diesem Fall gab es den Hinweis, dass der VW-Fahrer womöglich die rote Ampel übersehen habe. Damals war es enormes Glück, dass keine weiteren Unbeteiligten zu Schaden kamen. Auch in diesem Fall ermittelt der Verkehrsunfalldienst. 

+++UPDATE+++

Der unverletzte Fahrer des VW-Transporters ist 44 Jahre alt, so der Diensthabende der Polizeidirektion Dresden. Er sowie auch die geschädigte Fahrerin des Citroën C1 sind ortskundig. Die Seniorin (69) gilt als schwer verletzt.

Die Polizei geht davon aus, dass der VW-Fahrer das Rotzeichen an der ampelgeregelten Kreuzung übersehen hat, sodass es zum Zusammenstoß mit dem Citroën C1 kam. Die Seniorin hatte laut den ersten Ermittlungen Grün.

An beiden jeweils zehn Jahre alten Fahrzeugen schätzt die Polizei den Gesamtschaden auf 13.000 Euro, wobei der Citroën C1 nun noch reif für den Schrott ist. (df)

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