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Pirna: Engpass am Tischerplatz

Die Großbaustelle der Stadtwerke Pirna rückt weiter. Daher muss an der Ecke Tischerplatz/Obere Burgstraße die Fahrbahn halbseitig gesperrt werden.

Kanalarbeiten an der Külzstraße in Pirna: Die Baustelle rückt jetzt in Richtung Tischerplatz weiter.
Kanalarbeiten an der Külzstraße in Pirna: Die Baustelle rückt jetzt in Richtung Tischerplatz weiter. © Daniel Schäfer

Die Arbeiten der Stadtwerke Pirna, den Mischwasserkanal entlang der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße zu erneuern, gehen weiter voran. Das Baufeld ist inzwischen weiter in Richtung Tischerplatz gerückt.

Weil in diesem Bereich der neue Kanal nicht in den alten eingezogen werden kann, muss dort auf einer Länge von 66 Meter in offener Bauweise gearbeitet werden. Daher wird die Fahrbahn im Bereich der Kreuzung Tischerplatz/Obere Burgstraße halbseitig gesperrt.

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Darüber hinaus wird der Parkplatz am Tischerplatz für die Bauarbeiten benötigt, so können dort während der Arbeiten keine Autos abgestellt werden. Der Stellplatz des Teil-Auto-Carsharing-Fahrzeuges wird vorübergehend auf die andere Straßenseite in Richtung Tischerplatz 1 verlegt.

Die Einschränkungen rund um den Tischerplatz bleiben voraussichtlich bis zum 5. Mai bestehen.

Gelände darf nur punktuell aufgegraben werden

Die Arbeiten an dem 150 Jahre alten Mischwasserkanal hatten im August 2020 am Dohnaischen Platz begonnen. Bei dem umfangreichen Vorhaben werden 230 Meter des alten Bestandskanals saniert. Dabei ziehen die Fachleute zwei Rohrleitungen übereinander liegend in den Sandsteinkanal ein. Zudem errichten sie 46 Meter Mischwasserkanal sowie acht Schachtbauwerke neu. Darüber hinaus werden die Hausanschlusskanäle erneuert.

Der bestehende Kanal wurde etwa 1870 im Zuge der Verfüllung des alten Stadtgrabens als sogenannter Steindeckerkanal - ein aus Sandsteinen gesetzter rechteckiger Kanal - errichtet. Dieser alte Sandsteinkanal liegt im früheren Stadtgraben, wo sich jetzt der Grünstreifen an der Külzstraße befindet. Er ist Bestandteil des Pirnaer Kulturdenkmals "Sachgesamtheit Stadtmauer und Wallanlagen".

Aus diesem Grund darf das Gelände nur punktuell aufgegraben werden, wenn die neuen Schächte und Hausanschlüsse entstehen. Der Kanal selbst muss im Bestand saniert werden, ohne dass der Boden aufgegraben wird. Die Fachleute arbeiten sich vom Dohnaischen Platz aus bis zum Tischerplatz vor. Das Vorhaben insgesamt soll bis Anfang Juli dieses Jahres fertiggestellt werden.

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