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Zufahrt zur Gerichtsstraße blockiert

Die Stadtwerke Pirna sanieren derzeit den Abwasserkanal an der Külzstraße. Daher wird es an einem Knotenpunkt vorübergehend etwas eng.

Knotenpunkt Külzstraße/Gerichtsstraße in Pirna: Für drei Monate nur über eine Behelfszufahrt zu erreichen.
Knotenpunkt Külzstraße/Gerichtsstraße in Pirna: Für drei Monate nur über eine Behelfszufahrt zu erreichen. © Daniel Schäfer

Im Pirnaer Stadtzentrum gibt es vorübergehend eine neue Engstelle. Der Grund dafür: Die Stadtwerke Pirna lassen derzeit den alten Abwasserkanal neben der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße sanieren. Dabei wird in weiten Teilen des Altkanals ein doppeltes Kunststoffrohr in den Kanal eingezogen.

Um die Rohre einzuziehen und die Hausanschlusskanäle einzubinden, sind laut der Stadtwerke offene Baugruben erforderlich. Ab dem 25. Januar wird eine solche Grube in der Größe von sechs mal vier Metern nun am Kreuzungsbereich Külzstraße/Gerichtsstraße benötigt.

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Daher wird die Einfahrt zur Gerichtsstraße voraussichtlich für drei Monate blockiert. Um gleichwohl die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr und direkte Anlieger zu gewährleisten, errichten Fachleute unmittelbar neben dem Knotenpunkt eine Behelfszufahrt. Die Stadtwerke bitten die Kraftfahrer, diese Behelfszufahrt vorsichtig und rücksichtsvoll zu befahren.

Boden darf nur punktuell aufgegraben werden

Die Arbeiten an dem 150 Jahre alten Mischwasserkanal hatten im August 2020 am Dohnaischen Platz begonnen. Bei dem umfangreichen Vorhaben werden 230 Meter des alten Bestandskanals saniert. Dabei ziehen die Fachleute zwei Rohrleitungen übereinander liegend in den Sandsteinkanal ein.

Zudem errichten sie 46 Meter Mischwasserkanal sowie acht Schachtbauwerke neu. Darüber hinaus werden die Hausanschlusskanäle erneuert.

Der bestehende Kanal wurde etwa 1870 im Zuge der Verfüllung des alten Stadtgrabens als sogenannter Steindeckerkanal - ein aus Sandsteinen gesetzter rechteckiger Kanal - errichtet.

Dieser alte Sandsteinkanal liegt im früheren Stadtgraben, wo sich jetzt der Grünstreifen an der Külzstraße befindet. Er ist Bestandteil des Pirnaer Kulturdenkmals "Sachgesamtheit Stadtmauer und Wallanlagen".

Aus diesem Grund darf das Gelände nur punktuell aufgegraben werden, wenn die neuen Schächte und Hausanschlüsse entstehen. Der Kanal selbst muss im Bestand saniert werden, ohne dass der Boden aufgegraben wird.

Die Fachleute arbeiten sich vom Dohnaischen Platz aus bis zum Tischerplatz vor. Das Vorhaben insgesamt soll bis Anfang Juli dieses Jahres fertiggestellt werden.

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