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Pirna

Was sich Pirna finanziell leisten kann

Im November soll der neue Doppeletat für 2021/22 beschlossen werden. Einwohner können sich schon vorab informieren - beim digitalen Bürgerdialog.

Wie viel Geld hat die Stadt zur Verfügung?
Wie viel Geld hat die Stadt zur Verfügung? ©  dpa

Der Pirnaer Haushaltsplan ist ein gewaltiges Zahlenwerk mit einem Volumen von über 80 Millionen Euro. Seit langem schon wird das Papier als Doppeletat für jeweils zwei Jahre beschlossen. 

Der Entwurf für die Haushaltsjahre 2021/22 liegt inzwischen vor. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) sowie Stadtkämmerin Birgit Erler wollen das Zahlenwerk vorab den Einwohnern präsentieren - bei einem digitalen Bürgerdialog.

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Bislang wurde der Etat stets bei einem direkten Bürgerforum im Rathaus vorgestellt, die Resonanz war aber immer ziemlich mau. Weil in diesem Jahr noch die Corona-Pandemie dazukommt, bringt das Rathaus die Zahlen quasi ins Wohnzimmer - virtuell. Der digitale Bürgerdialog findet am 7. Oktober ab 18 Uhr statt, er ist auf www.pirna.de zu sehen.  Auf dieser Seite können bereits jetzt Fragen zum Haushalt gestellt werden, die dann in der Sendung beantwortet werden.

Reicht das Geld für alle Wünsche?

Nach Aussage der Stadt ist im Haushaltsplan festgeschrieben, was sich Pirna in den nächsten Haushaltsjahren finanziell leisten will und kann. Zunächst muss die Stadt die kommunalen Pflichtaufgaben absichern - beispielsweise, die Schulen zu unterhalten oder Kita-Plätze bereitzustellen. Geprägt sei das Zahlenwerk stets von einem Spagat zwischen Notwendigem, Wünschenswertem und letztlich Finanzierbarem einschließlich der damit verbundenen Investitionen. 

Neben den Pflichtaufgaben ist Pirna bestrebt, auch die freiwilligen Leistungen fortzuführen - unter anderem die Vereinsförderung, die Stadtbibliothek und das Stadtmuseum. 

Der Entwurf des Haushaltsplanes liegt vom 5. bis 13. Oktober öffentlich im Rathaus aus, zudem ist er auch auf der städtischen Internetseite zu finden. Bis zum 22. Oktober können Einwohner das Zahlenwerk einsehen und Einwendungen erheben. 

Am 17. November soll der Stadtrat dann den Etat beschließen. 

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