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Pirna

Wieder wandern für die Freundschaft

Die Pirnaer SPD-AG "Euroregion Elbe-Labe" plant für 2021 die nächste deutsch-tschechische Tour - auch, wenn vieles noch ungewiss ist.

Klaus Fiedler, Tomas Salov, Sprecher desNationalparks Böhmische Schweiz, und Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (v.l.) bei der diesjährigen Freundschaftswanderung. 2021 soll es eine Neuauflage geben.
Klaus Fiedler, Tomas Salov, Sprecher desNationalparks Böhmische Schweiz, und Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (v.l.) bei der diesjährigen Freundschaftswanderung. 2021 soll es eine Neuauflage geben. © privat

Die Pirnaer SPD-Arbeitsgruppe "Euroregion Elbe-Labe" plant für 2021 erneut ihre traditionelle deutsch-tschechische Freundschaftswanderung. Laut AG-Koordinator Klaus Fiedler soll die 16. Auflage dieser Tour am 11. September stattfinden, wenngleich derzeit noch ungewiss ist, wie sich die Pandemie-Situation bis dahin entwickeln wird.

Gleichwohl hat die AG weitere Fixpunkte in ihr Jahresprogramm für 2021 aufgenommen. So arbeiten die Mitglieder derzeit an einem Konzept, wie die Herbstzeit für die Kinder im Deciner Roma-Zentrum "Kamarad" gestaltet und wie sie am Nikolaustag überrascht werden können. Die AG und das Roma-Zentrum in Pirnas Partnerstadt kooperieren schon seit vielen Jahren. So sammeln die Pirnaer beispielsweise Geld für Ferienlager-Aufenthalte und für das Nikolausfest.

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Besondere Aktion für die Roma-Kinder

Für das Jahr 2020 zieht Fiedler trotz der ungewöhnlichen Umstände insgesamt eine gute Bilanz. So konnte es im Juli ein Kinderfest im Roma-Zentrum geben. Die AG-Mitglieder nahmen am 2. August zum EU-Holocaust-Gedenktag für die Roma und Sinti an einer Gedenkstunde an der Gedenkstätte in Lety teil, die 15. Freundschaftswanderung von Porschdorf nach Hohnstein im September ging wie geplant über die Bühne. Im Dezember initiierte die AG eine Weihnachtspäckchen-Aktion für die Roma-Kinder in Decin - anstelle der ausgefallenen Nikolausfeier.

Allerdings konnte der AG-Jahresabschluss in Pirna coronabedingt nicht wie geplant stattfinden. Ein Treffen war unmöglich, letztendlich verständigten sich die Mitglieder telefonisch, segneten den Jahresbericht ab und bestätigten das Programm für 2021. Jedoch fiel die Wahl des politischen Koordinators vorerst aus. Sie soll im Mai nachgeholt werden.

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